Fekter: Schuldenerlass für Griechenland "allerletzte" Option

26.09.2011 | 12:59 |   (DiePresse.com)

Finanzministerin Fekter spricht sich auch gegen eine Ausweitung des Rettungsschirms EFSF aus.

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Ein möglicher Schuldenerlass für Griechenland würde für Österreichs Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) nur die "allerletzte" Möglichkeit darstellen, um dem hochverschuldeten Euroland beim Schuldenabbau zu helfen. Abgesehen davon verfüge die Eurozone derzeit über kein Prozedere, so etwas abzuwickeln, sagte Fekter am Montag. Ein solches werde erst 2013 in Kraft treten.

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Ob ein Schuldenschnitt für Griechenland dann wie derzeit diskutiert 50 Prozent ausmachen werde, müsste man sich erst ansehen und hänge unter anderem davon ab, wie die griechische Wirtschaft bei allen Auflagen vorankommt, ob Reformen gemacht werden und ob das Land wieder selbst auf die Beine kommt. Außerdem lasse man Griechenland derzeit mit dem Moratorium von siebeneinhalb Jahren ohnehin Zeit. "Wir brauchen jetzt nicht darüber nachdenken, ob ein Schuldenschnitt notwendig ist oder nicht. Vielleicht ist er nicht notwendig", so die Ministerin.

Beispiel Sudan

Als Beispiel für einen Schuldenerlass am "allerletzten Ende" verwies die Finanzministerin auf den Sudan, der Österreich seit den 1970er Jahren "eine Milliarde" schulde. Und erst jetzt denke man darüber nach, ob sie erlassen werden könnten.

Über das Wochenende laut gewordene Forderungen nach einer neuerlichen Ausweitung des Euro-Schutzschirmes EFSF erteilte Fekter eine Absage, zumindest wenn dies aus Steuergeldern erfolgen sollte. Man werde sich andere Finanzierungsinstrumente suchen müssen, so Fekter. In ganz Europa stehe Steuergeld nicht unbegrenzt zur Verfügung. Man werde deshalb eine neue Steuerbasis suchen müssen. Infrage käme dafür etwa eine Finanztransaktionssteuer. "Die Märkte sollen selbst einen Stabilitätsbeitrag leisten, damit das gesamte System stabiler gehalten werden kann", meinte Fekter.

Der gerade von den Ländern der Eurozone zu ratifizierenden Aufstockung des Euro-Schutzschirmes werde das österreichische Parlament "mit Sicherheit" zustimmen, gab sich Fekter überzeugt.

(APA)

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6 Kommentare
Gast: Eierbär
27.09.2011 15:59
0

Mitzi

lass Dir einfach den Fernseher aufdrehen: CNBC, ntv. Phoenix, N24 wären da echt heiße Tips. Da reden Sie von Sachen, da ist das BMF im Minimum 3 Wochen hinten nach!

Gast: Gassi gehen
27.09.2011 05:05
0

Finanzministerin Fekter

es ist gut zu wissen das die Pressekommentare von ihnen verfolgt werden da man an den minus punkten ablesen kann das sie keine Kritik vertragen Dummheit gehört bestraft und sie sind dumm

Gast: na nu
27.09.2011 04:58
0

Finanzministerin Fekter

ich kann ihre Dummheit und Ignoranz nicht mehr ertragen jeder weiß das uns der Rettungsschirm auf Jahrzehnte belasten wird kein Arbeiter und Bezieher kleiner Pensionen würde das ohne schaden durchstehen sie behauten keine Ausweitung des Rettungsschirms da wir sie die EU nicht fragen als Befehlsempfängerin

50% sind die Untergrenze für den Schuldenschnitt


"Derzeit diskutiert" werden nicht 50%, sondern 50% - 80%.

Die Frau Finanzministerin kann einmal mit dem ÖNB Gouverneur von Parteibuchsgnaden kurz konferieren und nachfragen, wieviele Milliarden Steuergeld dann verloren sein werden. Unser Top-Finanzer hat ja letztes Jahr noch ordentlich Griechenlandanleihen gekauft. Wahrscheinlich für den Pensionsfond der schwer schuftenden ÖNB-Mit"arbeiter".

T´schuldigung

Frau Fekter, ich habe etwas grundlegendes überlesen:

"Wir brauchen jetzt nicht darüber nachdenken, ob ein Schuldenschnitt notwendig ist oder nicht. Vielleicht ist er nicht notwendig", so die Ministerin.

Sie sind ja doch eine Gute....weil wenn´s so weiter geht wie bisher haben Sie natürlich recht, dann geht ALLES den Bach runter...und dann ist es auch egal ob.....

Frau Fekter!

am 15.06 flöteten Sie mit Ihrer liebreizenden Stimme, dass die Griechenlandhilfe ein gutes Geschäft sei!

Entweder Sie sind eine LÜGNERIN

oder

schlicht und einfach

IMKOMPETENT!

Man borge Geld gegen Zinsen und verpflichte Griechenland zu einem Reformprogramm, so Fekter. Man zahle nur Geld, wenn man sicher sein könne, dass man dieses Geld - auch wenn es etwas länger dauere - auch zurückbekomme. In Griechenland werde beispielsweise ein Privatisierungsprogramm aufgestellt. bla bla bla bla bla bla

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