Schuldenkrise: Noch zehn Jahre Griechen-Hilfe

22.10.2011 | 18:26 |  von OLIVER GRIMM (Die Presse)

Griechenlands Gläubiger müssen in der Schuldenkrise auf mindestens die Hälfte ihrer Forderungen verzichten, weil Athen seine Reformen nur schleppend umsetzt und die Konjunktur sich verschlechtert.

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Im Juli gab sich Evangelos Venizelos, der Finanzminister Griechenlands, zuversichtlich: Sein Land werde wie versprochen Mitte 2014 an die Kapitalmärkte zurückkehren, also keine Kredite von den anderen Euroländern und dem Internationalen Währungsfonds benötigen, sagte er damals zur Nachrichtenagentur Reuters.

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Nach zähen Verhandlungen der europäischen Finanzminister in Brüssel, die am Freitagnachmittag begannen und am Samstag zu Redaktionsschluss der „Presse am Sonntag“ noch immer liefen, steht fest: Das geht sich nicht aus. Die Griechen werden ihren Staat noch mindestens ein Jahrzehnt lang nur mit fremder Hilfe finanzieren können. Die Banken müssen auf 40 bis 60 Prozent ihrer Forderungen gegen Athen verzichten, um die Schuldenquote des Balkanlandes von derzeit mehr als 160 Prozent auf handhabbare rund 120 Prozent zu senken. Und all das wird teurer als geplant.

Mindestens 114 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern wird das zweite Griechenland-Paket kosten, statt wie bisher vermutet 109 Milliarden Euro. Das hat die sogenannte „Troika“ aus Experten der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des IWF errechnet. Allerdings gilt dieser Betrag nur dann, wenn die Banken tatsächlich 50 Prozent ihrer griechischen Bonds als verloren abschreiben. Wie man diesen unfreiwillig freiwilligen Forderungsverzicht einfädelt, ohne in den gestrengen Augen der Kreditratingagenturen die Bedingungen einer Staatsinsolvenz Griechenlands zu erfüllen, lässt die Köpfe der Finanzminister und ihrer Berater qualmen.


Banken kommen zum Handkuss.
Bildlich gesprochen wird der griechische Patient zwar noch lange nicht geheilt, aber zumindest aus dem Operationssaal auf die Intensivstation verlegt. Denn die Banken werden auf jeden Fall deutlich mehr zur Bewältigung der Schuldenkrise beitragen müssen als sie am 21. Juli zugesagt hatten. Damals hatten sie sich bei einem Sondergipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Euroländer bereit erklärt, auf 21 Prozent ihrer griechischen Forderungen zu verzichten. Weil rund die Hälfte der Staatsschuld bereits von der EZB, dem IWF und dem Euro-Rettungsvehikel EFSF lagert, hätte das Angebot der Banken die Schuldenquote nur um rund zwölf Prozent gesenkt. Das ist zu wenig, um Griechenland in die Lage zu versetzen, seinen Schuldenberg irgendwann aus eigener Kraft zu verringern. Daher hätten sich die Finanzminister nun geeinigt, dass es „eine erhebliche Anhebung des von den Banken zu übernehmenden Beitrags geben sollte“, sagte Jean-Claude Juncker, Luxemburgs Ministerpräsident und Vorsitzender der Euro-Gruppe, also der 17 Finanzminister der Euroländer.

Die Banken kommen noch auf eine weitere Weise zum Handkuss. Die Finanzminister einigten sich auch darauf, dass die 83 wichtigsten Kreditinstitute Europas neun Prozent supersicheres Kernkapital in ihren Büchern halten müssen. Das soll die Spekulationen über einen zweiten europäischen Bankenkrach binnen drei Jahren beenden. Nicht alle Banken können die Neun-Prozent-Hürde überspringen, zeigte ein „Blitz-Stresstest“ der Europäischen Bankenaufsicht. Die Finanzminister folgerten daraus, dass europaweit rund 100 Milliarden Euro an frischem Kapital für die Banken nötig sei. Dieses solle, wie seit Wochen gebetsmühlenartig von allen Verantwortlichen vorgetragen, zuerst von den Eigentümern der Banken eingeschossen werden. Können sie dies nicht, sollen die jeweiligen Staaten einspringen und nur in letzter Not die EFSF.

Und hier liegt das große Problem, mit dem sich heute, Sonntag, die Staats- und Regierungschefs befassen müssen: Was tun, wenn diese staatliche Bankenhilfe Frankreich so überfordert, dass es um Hilfe bei der EFSF anklopfen muss? Wie setzt man dann ihre 440 Milliarden Euro als Hebel für noch mehr Geld ein? Ein Banklizenz für die EFSF, damit sie sich bei der EZB Geld holen kann, wie sich das Paris wünscht, ist vom Tisch.

Evangelos Venizelos, der Finanzminister des griechischen Dauerpatienten, gab sich jedenfalls am Samstag bemerkenswert entspannt: „Griechenland“, diktierte er den versammelten Journalisten, „ist jedenfalls kein zentrales Problem für die Eurozone.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.10.2011)

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342 Kommentare
 
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Geisterrentner


Jährlich 1,5 Mrd Euro für 110.000 Geisterrentner in Griechenland.

1.500.000.000 / 110.000 / 12 = € 1.163,00 durchschnittliche Bruttomonatsrente.

Durchschnittsmonatsrente eines Slowaken: unter 400 Euro/Monat.

Durchschnittliche ASVG-Monatsrente in Österreich?

Liegt wahrscheinlich darunter.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Ruhestand-auf-Griechisch/story/11722920

und dann

samma aufg'wacht.

Mathe

Wenn man Griechenland 50% ihrer Schulden erlässt, dann fällt der Schuldenstand von 160% vom BIP auf 80% vom BIP. Würde man (als Optimist) annehmen, dass zugleich gespart wird, dann bräuchten die Griechen gar keine Finanzhilfe mehr, sondern könnten wieder Kredite am Markt zu vernünftigen Zinsen bekommen.
Sehe ich da was falsch, oder geht die EU davon aus, dass die Griechen nichts sparen werden, und weiterhin jedes Jahr 30-40 Mrd. Defizit/neue Schulden machen werden?
Dieser ganze Sozialistenverein EU/Eurozone ist dem Untergang geweiht, so viel steht fest.

Re: Mathe

Hahahoho - die griechische Tragödie!

Der Euro diese 10 Jahre nicht überleben.

Spätestens wenn Portugal, oder Spanien oder Italien unter den EFSF schlüpfen müssen, wird Zappenduster.

Aber das wird gar nicht passieren, da Frankreich offensichtlich in massiven Schwierigkeiten ist.

Hat jemand am Samstag in 3Sat die Maischerbergersendung mit Hr. Henkel gesehen?.

Was für ein Grausen. In den Köpfen der politischen Entscheidungsträger ist der Marschallplan und die franz/deutsche Achse so fest verankert, dass man sehenden Auges die deutsche Bevölkerung über den Abgrund stößt – und wir als Österreicher müssen automatisch mithüpfen.

Das ist die Manifestation eines kollektiven Schuldbewusstseins einer Generation auf Kosten der übernächsten Generation, wobei sich mir die Frage stellt: Weshalb müssen WIR das bezahlen?!?

Gast: gast 7
23.10.2011 18:49
2

Frau Fekter bitte trauen Sie sich zu widersprechen

Sie haben mal gesagt

1. Griechenland-Hilfe ist für uns ein gutes Geschäft
2. Die Rettung kostet uns keinen Cent.
3. Mit uns wird es keine Hebelwirkung geben.

Wir wissen alle, was davon zu halten ist.

Antworten Gast: Informant
23.10.2011 19:41
1

Re: Frau Fekter bitte trauen Sie sich zu widersprechen

Frau Fekter ist nur eine Marionette. Diese "Dame" hat doch in Europa absolut nix zu sagen und plappert das nach, was Deutschland und Frankreich vorgibt.
Österreich ist doch schon längst entmündigt!

Gast: gast 7
23.10.2011 18:45
1

raus mit Griechenland

Griechenland ist nicht mehr das Problem, aber das größte. Sie wrden am Tropf bleiben, sie brauchen 20 Jahre.
Wenn da nichts gemacht wird, bekommt die Regierung bei der nächsten Wahl die Rechnung. Und nicht nur bei uns.

Das waren noch Zeiten als Papandreou sagte:

Natürlich muß diesem Spiel ein Ende bereitet werden. Genau dies wurde deshalb auch beim Sondergipfel in Brüssel beschlossen. Die deutsche Bundeskanzlerin, Frau Angela Merkel hat hierzu am 11.02.2010 nach dem Sondergipfel in Brüssel erklärt dass “Die EU zu Griechenland stehe”. Nun gelte es, zu den Märkten ein “vernünftiges Vertrauensverhältnis” zu entwickeln. Dafür wollen Deutschland und Frankreich ihr Gewicht einbringen, sagte Merkel auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Der griechische Ministerpräsident, Georgios Papandreou, erklärte, dass Griechenland jetzt kein Geld sondern „Solidarität“ benötige.

Und Heute.....schauts so aus!!!

Und Morgen? Wie geht es weiter meine lieben überbezahlten Herrn und Damen "Politiker"?

Nun heißt es Ar...backen zusammenkneifen und endlich Verantwortung übernehmen. Sonnst wird Euch das Volk bald überrennen!!!

Düstere Aussichten......


Gast: Reflector
23.10.2011 15:09
3

Deckt sich ja trefflich mit dem verlorenen Jahrzehnt Europas

"EU-Gipfel: „Europa steht vor einem verlorenen Jahrzehnt"

(...)
Die EU-Finanzminister verkünden, dass sie 108 Milliarden Euro von den Banken wollen. Das ist allerdings viel zu wenig. Denn das wahre Problem ist der Kreislauf von Staatsschulden und Banken-Finanzierung: Europa muss in den kommenden drei Jahren 1,7 Billionen Euro auftreiben. Diese Aufgabe gilt als unlösbar.
(...)

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/28987/

Und die wirklichen Ausmasse der 'GR - Rettung' sickern auch allmählich durch

"Troika-Geheimpapier: Griechenland braucht bis zu 444 Milliarden Euro"

(...)
In einer geheimen Studie hat die Troika den „worst case“ in Griechenland ermittelt: Die für einen Bailout benötigte Summe könnte in astronomische Höhen schießen. Im besten Fall werden es 252 Milliarden Euro sein. Um wenigstens die Juli-Projektion zu erreichen, ist ein 60%-Schuldenschnitt unausweichlich.
(...)

Wobei ein 60 % Schnitt der 'Juli Projektion' dzt. schon unrealistisch ist, minimum 70 wahrscheinlich aber 80-90% werden es wohl werden müssen. Je länger man dieses derzeitige Spiel noch treibt, desto höher wird dieser Prozentsatz werden.

Re: Deckt sich ja trefflich mit dem verlorenen Jahrzehnt Europas

Man sieht: die kopf- und verantwortungslose, völlig unfinanzierbare "Rettungsschirm"- Politik der EU-Bonzen kann nur zum wirtschaftlichen und anschließend wohl auch zum politischen Untergang der EU führen!

Zu verdanken haben wir diese unausweichlich bevorstehende Katastrophe der gegen alle wirtschaftliche Vernunft erfolgten Schaffung einer einheitlichen Eurozone für Länder mit höchst unterschiedlicher Wirtschafts- und Finanzpolitik.
Wenn man diesen gravierenden Fehler noch rechtzeitig zugegeben hätte und den Euroraum auf die Länder, die immer schon eine Hartwährungspolitik machten, eingeschränkt hätte, wäre diese verhängnisvolle Entwicklung noch zu stoppen gewesen.

Statt dessen hat man, um diesen Riesenfehler nicht zugeben zu müssen, von einem Jahrhundert- und Friedensprojekt dahergeschwafelt, wovon niemand abbeißen kann!

Noch jetzt wäre einiges zu retten, wenn man die heute vorhandene Eurozone in eine (nördliche) Hartwährungszone und eine (südliche) Abwertungszone teilen würde.
Leider ist es ziemlich sicher, dass die EU, in der weder Barroso, noch van Rompuy, noch der Rat oder sonst jemand wirklich verantwortlich ist, diesen Schritt niemals gehen wird, sodass wir der auf uns zukommenden Verarmung mit allen ihren bösen Folgen nicht entrinnen werden!

10 Jahre Griechenlandhilfe sind völlig weltfremd!

Das Geld für die Griechenlandhilfe ist ja nicht vorhanden, die ohnehin schon unerträglich hoch verschuldeten Euro-Staaten müssen sich das erst ausborgen! Mit steigendem Schuldenstand ist aber das AAA-Rating vermutlich schon nach ein bis zwei Jahren dahin. Dann müssen diese Staaten so hohe Zinsen für ihre eigenen Schulden zahlen, dass sie sich nicht einmal mehr selbst, geschweige denn auch noch Griechenland weiter finanzieren können. Dann gibt es den totalen Staatsbankrott der EU, und der muss schon viel früher als erst in 10 Jahren eintreten!

Antworten Gast: Informant
23.10.2011 19:44
0

Re: 10 Jahre Griechenlandhilfe sind völlig weltfremd!

Sie haben eins vergessen - es gibt noch die Möglichkeit der Notenpresse und genau die wird weiter auf Hochtouren laufen - die Bevölkerung darf sich jetzt schon auf hohe Inflationsraten freuen und die Kaufkraft des Geldes (der Sparer) wird weginflationiert.

Gast: kull
23.10.2011 13:34
3

gemurkse

ein einziges gemurkse.
griechenland ist insolvent, bei einem privaten bedeutet das für die nächsten jahre existenzminimum, genau so müßte man auch mit griechenland verfahren, aber für dieses faule volk wäre das wohl nur ein anreiz gar nicht mehr zu tun

Gast: BAZI
23.10.2011 13:23
0

Nur die halbe Wahrheit

Es geht nicht NUR um die Staatsschulden und den wahrscheinlichen haircut bei den Hellenen-Bonds. Es geht hier auch noch zusätzlich um die Derivate oder "strukturierten Produkte", die um die GR-Staatsanleihen von "tüchtigen" und vorausschauenden Finanzinstituten drumherum gebastelt wurden. Da wären an erster Stelle die CDS zu nennen (credit default swaps), die als sogenannte Kreditausfallversicherungen fungieren sollen aber auch gleichzeitig Spekulationsinstrument sind. Wieviel hier tatsächlich in den Büchern der Banken stehen und bei einer Pleite Griechenlands fällig werden (haircut 50% wird wahrscheinlich als Versicherungsfall eingestuft) kann niemand genau sagen. Dazu kommen noch andere OTC-Derivate (over the counter) die in keinen öffentlich zugänglichen Bilanzen auftauchen. Deshalb kann niemand genau sagen, nicht einmal die jung-dynamischen Welterklärer im Börsen-TV oder (selbst) unsere Politiker nicht, was im Falle der wahrscheinlichen Griechenland-Pleite als Finanz-Selbstzerstörungs-Kaskade innerhalb von Stunden im automatisierten elektronischen Finanzhandel weltweit abläuft. Und das ist nur Griechenland. Wenn ich dann noch an Portugal, Spanien, Italien oder mittlerweile auch Frankreich denke, muss ich sofort eine Flasche Rotwein entkorken...(aber welchen aus der Heimat).

^"banken kommen zum handkuß"

das ist wirklich süß. nachdem sie die europäische wirtschaft zum zusammenbruch geführt haben sind sie also auch noch die armen. wie dumm sind eigentlich die leute die mit diesen bankstern noch mitleid empfinden? nachdem sie dafür gesorgt haben dass europa schlimmer dasteht als nach stalin?

Antworten Gast: Plach2
23.10.2011 14:24
1

Re: ^"banken kommen zum handkuß"

In Deutschland gibt es seit der vergangenen Bankenkrise um 120 Millionäre mehr.

Re: Re: ^"banken kommen zum handkuß"

ja genau. deshalb dürfen die europäischen steuerzahler jetzt ja auch die banken mitfinanzieren. war gerade in den nachrichten: der euro-rettungsschirm wird auch für diese finanzierung des kernkapitals der banken genutzt.

ganz toll: der steuerzahler zahlt die wucherzinsen, die die banken von griechenland verlangen, gleichzeitig verscherbeln diese banken griechenland, weils ja eh nicht zahlen kann.....und ganz nebenbei zahlen wir auch deren benötigtes grundkapital.

zusätzlich zu dem ganze darf er dann auch noch dafür, dass die sein geld (von gehaltskonten uä.) sofort 10fach weiterverleihen für wucherzinsen mehr an KONTOFÜHRUNGSGEBÜHREN usw. zahlen, als die hunger-zinesen bei laufenden konten ausmachen.

DAS ist wirklich toll.die verdummung der bevölkerung ist ja wohl wirklich weit fortgeschritten.

Gast: tempa
23.10.2011 12:43
1

Galgenhumor...

"Schuldenkrise: Noch zehn Jahre Griechen-Hilfe"

Mittlerweile kann man das Ganze nur mehr mit Galgenhumor sehen.
Abgesehen von der griechischen Gesellschaft,die ja ohne EU-Hilfe schon vor Jahrzehnten in den gerechtfertigten Status eines kaputten Dritte-Welt-Landes eingestuft hätte werden müssen, sehen die Prognosen für den ganzen Mittelmeer mehr als düster aus.

Es gibt eine Reihe von Studien, die für diesen Raum in den nächsten Jahrzehnten verherrende Dürrekatastrophen vorhersagen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,382103,00.html
http://www.n-tv.de/wissen/Extreme-Duerre-in-Suedeuropa-article1759691.html

Das wird zum einen die maroden, fragilen Club Med-Staaten(mit ihren starken Anteile an Landwirtschaft u. Tourismus) endgültig in den Abgrund stürzen.
Auf der anderen Seite die nordafrikanischen Staaten mit ihren perspektivlosen Jugendlichen, deren Aufstiegsmöglichkeiten sich nicht verbessern werden:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,792377,00.html

Sicherlich also eine hervorragende Idee, die Union in eine Transfergemeinschaft umzubauen.

freiwillige Spender sollen zahlen

Die angeblichen "Gutmenschen" die freiwillig für Griechenland Spenden wollen, sollen Spenden. (Hat das schon wer getan?)
Aber die angeblichen Gutmenschen sollen gefälligst diejenigen in Ruhe lassen, die nicht Spenden wollen oder gar nicht können.
Verträge zu Lasten Dritter sind übrigens ohnedies ungültig.

R. Marschall, Obmann
http://www.euaustrittspartei.at/

Eigenkapitalquote

Wie kommt eine Bank von dzt. 7 auf 9% Eigenkapital - ohne neues Kapital? Man kürzt die Bilanzsumme, wie leicht zu errechnen auf unter 80%.

Das heißt, der Wirtschaft wird in nächster Zeit deutlich weniger Kredit zur Verfügung stehen, was die Politik auch wieder bejammern wird.

Re: Eigenkapitalquote

na ganz einfach. man versucht jetzt der bevölkerung beizubringen, dass sie ihren konsum einschränken sollen und das geld auf die bank bringen sollen...
welche folgen das für europa hat, kann sich jeder vorstellen...aber hauptsache die banken kriegen den hals nicht voll genug.

Re: Re: Eigenkapitalquote

muß mich korrigieren, war gerade in den nachrichten.

die setzen gar nicht mehr auf die dummen, die der werbung glauben.

eu-diktatur machts möglich: ALLE steuerzahler werden zur kasse gebeten, weil der euro-rettungsschirm dafür verwendet wird.

DAS ist gelebte demokratie a la eudssr

114 statt 109,

... waren es nicht irgendwann einmal 80 Milliarden?
Unglaubwürdig, wie alles, was die bis jetzt von sich gegeben haben. Es wird sicher in einem Fiasko enden.
Aber wir dürfen uns nicht beklagen: Wir haben sie gewählt, und obwohl wir täglich ihre Unfähigkeit vor Augen geführt bekommen, wählen wir sie immer noch.

Re: 114 statt 109,

Im deutschen Nachrichten kommt man schon auf mehrere hundert Milliarden. Und dort dazu noch der Berühmte "aus wenig mach mehr Hebel".

Und, dem gegenüber gestellt, das Anfangszenario war doch die offizielle Beruhigungspille: "Wir brauchen gar nichts zu bezahlen, allein die Zusage das wir in einem Eventualfall bezahlen, genügt um die Märkte zu beruhigen".

Ich glaube die Hildegard Knef sang mal den Refrain "von nun an gings bergab". Passt wie die Faust aufs Auge.

Gast: Scheingeld
23.10.2011 12:02
2

Portugal folgt Griechenland !

Es ist kaum zu fassen, dass dieselben untauglichen Rezepte, die bereits Griechenlands endgültigen Abstieg besiegelten, in Portugal fast 1:1 vollzogen werden und zum wirtschaftlichen Kollaps auch in Portugal führen werden.

http://www.querschuesse.de/portugal-folgt-griechenland/

 
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