Rettungsschirm EFSF bekommt weiter Bestnote "AAA"

Den Ausblick schätzt die Ratingagentur Standard & Poor's mit "stabil" ein.

Die Ratingagentur schätzt den Ausblick für den Euro-Rettungsfonds mit stabil ein.
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Die Ratingagentur schätzt den Ausblick für den Euro-Rettungsfonds mit stabil ein.
(c) EPA (JENS BUETTNER)

Die führenden Ratingagenturen haben nach dem EU-Gipfel die Bonität des Euro-Rettungsfonds EFSF bestätigt. Der Fonds, der Hilfen von bis zu 440 Milliarden Euro vergeben kann, erhielt weiter die Bestnote "AAA". Das teilte der EFSF am Samstag in Luxemburg mit. Moody's, Standard & Poor's und Fitch hätten den Fonds auf Basis der Beschlüsse des Gipfels mit "AAA" bewertet. Sie bestätigten damit frühere Aussichten.

EFSF-Chef Klaus Regling betonte, die Bestätigung der höchsten Kreditwürdigkeit zeige "das Vertrauen in die Strategie der Euro-Zone, um die Finanzstabilität wieder herzustellen."

Die Garantien der Euro-Länder stellten den Hauptfaktor für das Triple-A-Rating des EFSF dar, schreibt Standard & Poor's (S&P). Man sehe den EFSF als Hauptquelle für die Notfallsfinanzierung der Mitgliedsländer. Den Ausblick schätzt die Ratingagentur mit "stabil" ein. S&P geht davon aus, dass es für den EFSF eine "fast sichere" Wahrscheinlichkeit gibt, dass seine "AAA"-gerateten Mitgliedsregierungen zeitgerecht und ausreichend Extraunterstützung gewähren, sollte der Fonds es brauchen.

S&P betrachtet den EFSF als Eckstein der EU-Strategie, die Stabilität am Eurozonen Staatsschuldenmarkt wieder herzustellen und das Vertrauen in das europäische Finanzsystem zu erhalten. Hervorgehoben wird auch die "integrale" Verbindung mit den Mitgliedsregierungen.

Zum Ausblick heißt es unter anderem, sollte das Rating für eines oder mehrere Triple-A-bewerteten Länder gesenkt werden, werde S&P wahrscheinlich auch das Rating für Finanzinstrumente senken, die der EFSF bis dahin begeben hat.

(APA)

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