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Aussteiger: "AWD drängt Vermittler in Schuldenfalle"

11.11.2011 | 13:09 |   (DiePresse.com)

In einem Buch packt ein ehemaliger Manager des Strukturvertriebs AWD über die Methoden des Unternehmens aus.

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Die aggressiven Verkaufsmethoden von Finanzvertrieben haben in den vergangenen Jahren immer für Negativschlagzeilen gesorgt. In Österreich etwa hat der Finanzvermittler AWD Immofinanz-Aktien großflächig an den Mann und die Frau gebracht und muss sich nun mit tausenden Anlegerklagen herumschlagen. Der - heftig bestrittene - Vorwurf: Systematische Fehlberatung. Ein ehemaliger hochrangiger Manager des AWD sieht aber nicht nur die Kunden als Opfer von Strukturvertrieben, sondern auch die einfachen Vermittler. Sie würden in eine Schuldenspirale gedrängt, was einen Ausstieg de facto unmöglich mache. Bei einem Hintergrundgespräch gemeinsam mit dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Wien berichtete der Ex-Manager am Donnerstagabend von "mafiösen Methoden", "psychologischem Infiltrieren", undurchsichtigen Provisonsflüssen und macht klar: "Das ganze ist ein System."

Der Finanzvertrieb AWD hat die von einem ehemaligen AWD-Manager erhobenen Vorwürfe "in ihrer Gesamtheit auf das Schärfste" zurückgewiesen und angekündigt, gegen die "schädigenden Behauptungen" des "Maximilian von Ah" rechtlich vorzugehen. Grundsätzlich gelte: "Die Vergütungen von AWD an die Berater waren und sind stets transparent und nachvollziehbar." Diese erfolgten "entsprechend den vertraglich vereinbarten Vergütungsregelungen".

"Ganze Familie geschädigt"

Seinen echten Namen wollte der ehemalige AWD-Manager nicht preisgeben, aus Angst vor Repressalien, wie er sagt. "Meine gesamte Familie ist geschädigt worden", teilweise sei es sogar zur Anwendung von körperlicher Gewalt gekommen. Er nennt sich "Maximilian von Ah" und hat seine Geschichte in einem Roman namens "Geld fressen Seele auf" (eine Anlehnung an Rainer Werner Fassbinders Film "Angst essen Seele auf") niedergeschrieben. Der Deutsche hat 1989 beim ein Jahr zuvor von Carsten Maschmeyer gegründeten AWD angeheuert und dort eine steile Karriere hingelegt. Kurz nach seinem Einstieg wurde er gemeinsam mit vier ebenso erfolgreichen AWD-Mitarbeitern in die Schweiz geschickt, um dort ein Vertriebsnetz aufzubauen. "Binnen der ersten 14 Monate hat AWD ein vermitteltes Kapitalvolumen von einer Milliarde Franken geschafft", erzählt von Ah.

Das Erfolgsgeheimnis liege am pyramidenartigen Aufbau von Strukturvertrieben: Die "Verkaufsindianer", das mittlere und das Topmanagement. "Und über der Pyramide steht eine juristische Firma, die die Verträge mit den Banken oder Versicherungen aushandelt. Wie hoch die Provisionen sind, bekommt in der Pyramide niemand mit."

"Keine Möglichkeit, auszusteigen"

Wer wieviel verdient respektive bei wem mitschneidet, sei aber nicht das einzige, worüber die Strukturmitglieder im Dunkeln gelassen würden. Die Verwirrung fange schon beim Status der Vermittler an. Nach außen hin werde suggeriert, es handle sich dabei um "Mitarbeiter", in Wahrheit seien die "Agenten", wie von Ah sie nennt, aber selbstständig. Will heißen, sie erhalten kein Fixeinkommen mehr, sondern müssen nun selbst Erträge generieren, von denen dann noch diverse Kosten abgezogen würden. Den meisten Agenten werde dies aber erst bewusst, wenn sie schon in der "Schuldenspirale" gefangen seien: Zu Beginn gewährten Strukturvertriebe ihren Vermittlern Vorschüsse. Wenn ein Agent ein Geschäft abgeschlossen hat, müsse er nämlich in der Regel sechs Wochen bis sechs Monate warten, ehe er seine Provision sieht. So lange daure es, bis die Banken, Versicherungen etc. die entsprechenden Anträge der Finanzvermittler bearbeiten. "Es gibt keine Möglichkeit auszusteigen, sonst wird der Kredit fällig", schildert von Ah.

Und da taucht schon das nächste Problem auf: "Sie sagen: 'Bleib noch dabei. Aber um es dir einfacher zu machen, schau dich in seinem sozialen Umfeld um.'" Im Familien- und Freundeskreis sei es natürlich ungleich leichter, Versicherungsprodukte und Co. zu verkaufen, denn "da vertraut man Ihnen".

Suggestivfragen

Aber auch bei der sogenannten Kaltakquisition auf der Straße scheinen die Finanzvermittler mit allen Wassern gewaschen zu sein. Gearbeitet wird laut von Ah mit Suggestivfragen, verkauft würden Visionen, nicht Produkte. Ein typisches Eingangsgespräch laufe folgendermaßen ab: Vermittler: "Mal angenommen, Sie sind in Pension. Wird die Miete bis dahin eher steigen oder sinken?" Kunde: "Steigen." Der Vermittler zeige dem Kunden eine Tabelle, wonach er bis zur Pension noch insgesamt 1,5 Millionen Euro an Miete zahlen müsse, und sage: "Mal angenommen, wir könnten erreichen, dass Sie im Alter keine Miete mehr zahlen müssten ..." Und schon, so von Ah, sei eine Lebensversicherung als Tilgungsträger verklopft worden, ohne dass sie als solche verkauft worden sei. Dem Kunden sei nämlich suggeriert worden, er kaufe seine eigene schuldenfreie Immobilie.

Die Berechnungen und Bilder, mit denen in Strukturvertrieben gearbeitet werde, kämen "von oben". AWD-Gründer Maschmeyer habe sich zum Beispiel "bewusst" mit öffentlichen Personen - etwa dem ehemaligen deutschen SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder - ablichten lassen, um Seriosität zu suggerieren. Für Diskussionen gesorgt haben in Deutschland auch Maschmeyers geschäftliche Verbindungen zu Ex-Arbeitsminister Walter Riester (SPD) und dem früheren Politikberater und Wirtschaftsweisen Bert Rürup. Im Jahr 2000 hat die SPD unter Schröder die Pensionsvorsorge teils privatisiert und staatlich gefördert; die Riester-Rente eröffnete Strukturvertrieben einen Milliardenmarkt mit Millionen von Neukunden.

(APA)

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61 Kommentare
 
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Gast: Gast mit Erfahrung
30.11.2011 13:52
0 0

Aus der Kleinen Zeitung:

Endlich arbeiten die Gerichte!

Schon vor Jahren hab ich nicht nur etliche Kunden kennengelernt, die massive finanzielle Verluste durch so genannte "unabhängige Finanzdienstleister" erlitten haben, sondern auch die Keiler, tschuldigung, "Berater" natürlich, sind oft selbst die Opfer.
Teilweise wurden arbeitslose Mechaniker und andere total Branchenfremde Leute geködert, durch das Pyramidensystem sind die meisten davon in die Verschuldung gekommen weil(!) sie dort arbeiteten!
Und auch einige Familien haben mitgelitten, Haus oder Wohnung weg, nichts mehr zu essen, totaler verlust des Ansehens im verwandten und Freundeskreis...
Hab mal so ein "Seminar" besucht, Gehirnwäsche in Reinkultur!
Natürlich gilt die Unschuldsvermutung, und Finanzdienstleister, wo diese Sachen passieren, gibt es mehrere!

Gast: GastgastGAst
14.11.2011 10:31
0 0

lange Wartezeit......

Interessante story..... nur irgendwie kann ich jemandem der schon so lange aus einem Betrieb draußen ist und unter einem Pseudonym auftritt nicht allzuviel abgewinnen! +

Muss sagen, dass es auch irgendwie erschreckend ist, dass die Presse so etwas als sichere Quelle angibt...

Gibt es aktuelle stories zu solchen Mafiamethoden?

...vor 16 Jahren ausgestiegen

Natürlich könnte man meinen, dass ein Aussteiger der bereits vor 16 Jahren aus dem AWD ausgestiegen ist, kaum Kenntnisse über den heutigen AWD haben kann. Dabei muss jeder dieser Kritiker davon ausgehen, dass sich diese Firma in 16 Jahren doch sicher verändert sprich weiterentwickelt hat.
Aber viele wissen nicht: dass Finanz-Strukturvertriebe nach einem 60 Jahre alten System arbeiten, und dass dieses System – das Multi-Level-Marketing – deshalb erfolgreich ist, weil Veränderungen nicht stattfinden. Der Erfolg dieses Systems liegt allein in der Aufrechterhaltung seiner Multiplikations- und Potenzierungskräfte.
Jede Veränderung würde die System-Mechanismen, das Winning System und den Gewinn der System-Eigentümer gefährden. Es gehört dabei zur Vernebelungs-Taktik der System-Eigentümer - das sind eben nicht die Vermittler und Führungsmanager, sondern die Eigentümer am Kapital der Überfirma – dass dem öffentlich rechtlichen Ruf nach einer Qualifizierungsoffensive der „Keiler“, das Wort geredet und Anforderungs-Standards für Finanzprodukt-Vermittler erhöht werden. Allein es ändert keine Qualifizierung der Vermittler etwas am System. Es ändert nichts daran, dass Karrieren nur über die Maximierung von Provisions-Umsätzen stattfinden und dass Vermittler permanent neue Sub-Vermittler in neuen sozialen Netzwerken fischen lassen und permanent neue Kunden „keilen“ müssen. Finanzvertriebe sind und bleiben ihrem System treu: „never change a winning system“!

Antworten bilfried73
16.11.2011 16:00
0 0

Re: ...vor 16 Jahren ausgestiegen

...so what?

Gast: Unabhängiger Finanzparasit
13.11.2011 17:00
1 0

Wir sind die Guten - die Kunden sind dumm und gierig!

Wir wissen wie der Kunde sein Geld so sicher wie ein Sparbuch nur mit viel höheren Zinsen in Aktien anlegen kann!!!

Wenn der Kunde dann sein Geld verliert so ist er selbst Schuld: er hätte wissen müssen dass Aktien eben hoch spekulativ sind.
Es ist nicht relevant dass wir gelogen haben. Ich meine eigentlich haben wir nicht gelogen - im Gesprächsprotokoll welches wir dem Kunden als reine Formalität untergejubelt haben und mit Erfolg geschafft haben dass er es nicht liest ist eh "hohes Risiko" angekreuzt.

Also der Kunde ist einfach nur dumm und gierig und uns trifft keine Schuld.

Antworten bilfried73
16.11.2011 16:01
0 0

Re: Wir sind die Guten - die Kunden sind dumm und gierig!

sie haben es erkannt!

Gast: sldjg
13.11.2011 10:01
0 0

Mal ehrlich, ...

... Selbstständige, Angestellte, Beamte, Ärzte, Agenten, Verkäufer, ..., die keine Ahnung, schlecht ausgebildet, Provisionsabhängig bezahlt werden (das sind übrigens nicht nur Personen aus der Finanzdienstleistung), unter Erfolgsdruck stehen, ...., gibt es doch in jeder Branche.

Nicht jeder Mensch kann in allen Bereichen des Lebens perfekt ausgebildet sein bzw. sich selbst ausbilden. Wir MÜSSEN auf unser Gegenüber vertrauen. Oder können Sie selbst ihre Heizung / Ihr Auto reparieren, alle Lebensmittel selbst anbauen, Ihre Familienangehörigen verarzten/pflegen?

Auch diese Dinge kosten Geld, so wie gute Beratung in der Finanzdienstleistung, egal ob Bank, Versicherung oder eben ein Unternehmen wie AWD.

Sie können entscheiden, wo Sie mehr oder weniger bezahlen wollen. Sie können ja auch Ihr Auto selbst reparieren bzw. Ihre Heizung selbst warten, im Garten Gemüse anbauen, ....

Genauso selbst Ihr Geld verwalten.

Ja ich war AWD-Berater, Nein zurzeit nicht, da in Karenz.

Kunden müssen auf Ihr Gegenüber vertrauen, egal in welcher Branche.

Antworten Gast: mehr Gerechtigkeit
13.11.2011 11:11
1 0

Re: Mal ehrlich, ...

Im Falle des AWDs ist das Vertrauen eben zu Recht weg. Danke an die Medien füer ihre Aufklärungstätigkeit.

Gast: PeteB
12.11.2011 16:31
1 0

und wenn sie dort nichts mehr reissen

landen sie im raiffeisenkonzern: diese "sympathischen" zeigen dann uns ösis wie es geht , so wie in der rlb niederösterreich und in der rlb steiermark.

Antworten Gast: Sowieso
12.11.2011 20:07
0 0

Re: und wenn sie dort nichts mehr reissen

Also wenn man Glück hat bekommt man in der Bank einen Berater der schon etwas länger dabei ist. Sonst hat man meist einen "gerade noch" Maturanten oder sonstwas ähnliches der zwar Latein kann aber von finanziellen Dingen keine Ahnung hat.

Ein selbstständiger Finanzdienstleister musste zumindest eine Prüfung bestehen.

Gast: Quelle
12.11.2011 14:21
0 5

naja

Also was mich schon besonders stutzig macht ist, dass der VKI jemand der seit 16 Jahren in der Schweiz ausgestiegen ist als ernsthaft seriöse Quelle angibt, außerdem mit seinen "Klagen" beim GEricht abgeblitzt und offensichtlich knapp bei Kasse ist. Besonders intelligent ist es auch, sich mit einem Pseudonym aufzutreten und dann in die ORF Kamer zu lachen!

Kolba wird immer verzweifelter, weil es immer wahrscheinlicher wird, dass er mit seinen Sammelklagen abblitzt.... tausende Portfolios über einen Kamm zu scheren KANN nicht funktionieren....

Antworten Gast: Gegen Finanzparasiten
12.11.2011 23:13
2 0

Re: naja

Trauriger Weise haben sich die Fälle tausendfach wiederholt. Und so sind auch die Sammelklagen sinnvoll.
Vor allem der AWD blitzt vor Gericht ab: mit aller Gewalt versuchte der AWD die Sammelklagen zu verhindern - und hatte damit völlig zu Recht - Schiffbruch erlitten.
Die dämliche AWD Propaganda zielt auch immer wieder auf Herrn Kolba ab und versucht ihn schlecht darzustellen. Herr Kolba macht nur seine Arbeit, und der VKI vertritt zig-Tausende Geschädigte.

Antworten bilfried73
12.11.2011 17:13
0 0

Re: naja

...und Sie sind auch nicht vom AWD oder?

Gast: Kenne ich schon
12.11.2011 13:41
3 0

Kenne ich schon

Ich habe nur die Überschrift gelesen, weil mir ehrlich die Zeit fehlt. Und die Lust...

Aber als erfahrener ehemaliger Strukkie, also einer, der im Finanzvertrieb gearbeitet hat, muss ich sagen, dass im Finanzvertrieb sowas üblich ist! Da haut es einem ganzen Haufen von Leuten die finanzielle Situation um die Ohren. Das ist die Masche der Vertriebe.

Menschen werden gelockt. Mit Dingen, die sie sonst nicht oder nur schwer bekommen, nämlich Anerkennung... Schulterklopferei.. " Sie sind ein ganz guter und toller..." "Bei uns sind Sie richtig.. Wir brauchen so tolle Leute wie Sie..." Blablabla.

Riesenstories von Pferden... Und dabei sind die Meisten Storyerzähler und auch die Oberstoryerzähler selber pleite.

Naja. Wie erwähnt, das ist das System der Finanzvertriebe. Ich mag sie nicht.
Aber der AWD ist es nicht alleine. Bei weitem nicht.

Antworten Gast: Vogel Strauss
12.11.2011 15:32
0 0

Re: Kenne ich schon

Naja, Sekten funktionieren eben so ...

wolf61
12.11.2011 12:35
0 0

in Wahrheit

handelt es sich bei den derzeitigen Diskussionen um einen Verdrängungswettbewerb. Hier die Banken, dort die Finanzdienstleister. Das dabei auch viele gute FDL unter die Räder kommen ist klar und gewollt. Oder hat schon jemals wer ein Beratungsprotokoll bei einer Bank ausgefüllt... Meine Erfahrung: Fondverkauf & Versicherungsverkauf bei Banken erfolgt ohne Nachfrage nach Bedürfniss etc. - Beratungsprotokoll ganz zu schweigen. Grundsätzlich schützt Hausverstand (Renditeberechnen) sowohl von provisionsgeilen FDL und vor (mittlerweile) keilenden Bankern.

Antworten Gast: Geld keinen Parasiten schenken
12.11.2011 12:54
1 0

Re: in Wahrheit

Eine schlechte Praktik rechtfertigt keine andere, ein Verbrechen rechtfertigt kein anderes.

Gast: UKW
12.11.2011 09:41
4 0

Wie immer ein Tipp von mir: Finger weg von Kapital-Lebensversicherungen!

Egal wer sie euch vermitteln will. Es geht allen nur darum Provision zu kassieren. Wirtschaftlich Sinn machen derartige Versicherungen keine. Außer für den Vertrieb und für die Versierer selbst.

Antworten Gast: schlaukopf
12.11.2011 10:18
0 0

Re: Wie immer ein Tipp von mir: Finger weg von Kapital-Lebensversicherungen!

gibts eine alternative, geld längerfristig anzusparn?

Antworten Antworten Gast: Deutscher Mittelstand
12.11.2011 15:55
2 0

Re: Re: Wie immer ein Tipp von mir: Finger weg von Kapital-Lebensversicherungen!

Ja, in erster Linie (sichere) Firmenbeteiligungen und Edelmetalle.
Am besten in Kombination, auch hierzu gibt es erfolgreiche Modelle!

Antworten Antworten Gast: Keilerkiller
12.11.2011 15:03
0 0

Transaktionskosten für Goldbarren und -münzen

... bei Banken und Händlern in Österreich:

Kilobarren (ca. 40.000 EUR): 1,5%
Philharmoniker(ca. 1.300 EUR): 3,0%

Das sind die Kosten "hin- und zurück", also die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis.

Da frißt sich halt kein Keiler dran fett.

Antworten Antworten Gast: denkmalnach
12.11.2011 14:59
0 0

Re: Re: Wie immer ein Tipp von mir: Finger weg von Kapital-Lebensversicherungen!

natürlich gibt es diese

Antworten Antworten Gast: denkmalnach
12.11.2011 14:57
0 0

Re: Re: Wie immer ein Tipp von mir: Finger weg von Kapital-Lebensversicherungen!

natürlich gibt es eine Alternative. Es gibt sogar mehrere.

Entweder finden Sie einen vertrauenswürdigen Berater/eine vertrauenswürdige Beraterin.
Wie würden Sie diese Person für ihre Dienste entgelten?

oder

Sie eignen sich Wissen diesbezüglich an.


Antworten Antworten Gast: Grüner Kacktus?
12.11.2011 13:28
0 0

Re: Re: Wie immer ein Tipp von mir: Finger weg von Kapital-Lebensversicherungen!

Gold? Silber? in physicher Form?

Antworten Antworten Gast: UKW
12.11.2011 11:03
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Re: Re: Wie immer ein Tipp von mir: Finger weg von Kapital-Lebensversicherungen!

Lieber AWD-Keiiler,

wenn Sie sich ein wenig mit der Materie auskennen würden und nicht nur ihre Provision im Auge hätten, wüssten Sie dass eine Lebensversicherung nicht dazu taugt Geld anzusparen (wenn Sie "anzusparn" schreiben, ist das noch dazu ein guter Spiegel, welchem Bildungsniveau die Keiiler entstammen). Ich bin überzeugt, dass Sie auch so einer sind, der seinen Kunden verschweigt, dass nur rund 70 bis 80 Prozent der Bruttoprämien in den sogenannten Sparanteil fließen. Den Rest teilen sich Versicherung und Vertrieb. So ein "Produkt" kann gar nicht rentabel sein. Eine Garantieverzinsung von 2 Prozent auf diesen "Sparanteil" dient nur der Argumentation der Keiler, die damit bei blauäugigen Kunden werben können.

Wer bis zum Laufzeitende durchhält, muss froh sein, wenn er die Einzahlungssumme wieder zurückbekommt, wobei die Inflation das Kapital inzwischen drastisch minimiert hat. Und wer noch dazu auf die Idee kommt vorzeitig auszusteigen, weil er das Geld plötzlich braucht, der verliert sogar sehr viel Geld.

Suchen Sie sich eine ehrliche Arbeit. Ihr Umfeld wird es ihnen danken.

Antworten Antworten Antworten Gast: Sowieso
12.11.2011 14:39
0 0

Re: Re: Re: Wie immer ein Tipp von mir: Finger weg von Kapital-Lebensversicherungen!

Immer diese guten Tips. Ein Produkt (Gold) soll nun für alle Bedürfnisse und Anleger gut sein. Ohne Nachfrage nach Anlagezielen oder sonstigen Verhältnissen.

Wer ist denn nun der Keiler?

Und meine Erfahrung zeigt. Diejenigen die hier über ein bestimmtes Produkt lästern haben sich damit nicht auseinandergesetzt. Meistens mit irgendwelchen tollen Fonds aus einer tollen Zeitschrift massive Verluste erlitten und jetzt alles andere schlechtmachen damit das eigene Selbstwertgefühl wieder steigt.

 
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