"Notfalls vergattert der Staat Konzerne - her mit Strom"

22.03.2012 | 09:26 |  Von Peter Huber (DiePresse.com)

In seinem Thriller "Blackout" schildert Marc Elsberg das Szenario eines langandauernden Stromausfalls. Der Autor im DiePresse.com-Interview.

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Europas Stromnetz ist vernetzter als die meisten glauben. Anfang Februar brauchte Frankreich "Stromhilfe" aus Deutschland. Die Deutschen griffen wiederum auf Notreserven aus Österreich zurück. Wie normal ist das?

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Das geht heute gar nicht mehr anders. Das ist ganz normal und auch notwendig, weil in manchen Regionen oder Ländern fehlen die Kapazitäten, vor allem in den Spitzenlastenzeiten. Dann braucht man eben auch von woanders Strom. Das ist per se ja nicht verkehrt. Eines der Probleme beim Strom ist, dass man ihn nicht speichern kann, sondern man dann produzieren muss, wenn man ihn braucht und dann verbrauchen muss, wenn er da ist. In "Blackout" erklärt das eine Figur anhand einer Analogie, die jeder versteht: Strom ist wie Blut im menschlichen Körper - beide müssen fließen, sonst bricht das jeweilige System zusammen. Das Problem wird noch zunehmen mit den geplanten Förderungen der alternativen Energie, die ja noch viel unzuverlässiger ist in der Produktionszeit. Das sind auch die großen Diskussionen in Deutschland: Wie kommt der Strom von den riesigen Nordsee-Windparks runter in den Süden, wo die Industrie ihn braucht. Stichwort: Stromautobahnen. Alle wollen die Umstellung auf die erneuerbaren Energien, aber keiner will die Hochspannungsleitungen vor der eigenen Tür. Doch wie sinnvoll ist es gigantische Windparks in die Nordsee zu pflanzen? Wäre es nicht wesentlich sinnvoller regionaler zu denken?

"Die Energiewende hat den ersten Härtetest bestanden", sagte der deutsche Umweltminister Röttgen damals. Tatsächlich federten in Deutschland Solarstrom und Windenergie Verbrauchsspitzen ab. Wie unabhängig kann Deutschland/Europa von Atomstrom mittelfristig sein?

So weit ich das beurteilen kann, ist es für die Staaten, die bis jetzt schon geringere Teile ihrer Energie aus Atomstrom bezogen haben, ohne weiteres mittelfristig möglich. Man sieht an Japan beispielsweise, das 30 Prozent seiner Energie aus Atomstrom bezogen hat und per Sommer auch die letzten beiden AKW's abgestellt haben wird: Die kämpfen zwar und müssen teilweise sparen und haben auch immer wieder die Sorge, dass es zu Blackouts kommen kann. Aber bis jetzt funktioniert trotzdem alles. Das große Weh-Geheul, das hier stattfindet - 'wir können nicht ohne Atomstrom' – da muss man schon fragen: Cui bono (Anm., "Wem zu Vorteil")? Atomstrom ist für die großen Konzerne, die sie betreiben, extrem günstig herzustellen und sie können damit wahnsinnig viel Geld verdienen. Die Konzerne können dann auch noch jede Menge Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen - wie das Problem der Endlagerung und des Rückbaus, der noch nicht einmal eingerechnet ist. Weil dann wäre Atomstrom viel teurer. Wenn der gesellschaftliche und politische Wille da ist, dann ist das überhaupt kein Thema. Ausnahmen sind Länder wie Frankreich, die sich so dem Atomstrom verschrieben haben, sodass ein Umbau zwar nicht so schnell über die Bühne gehen kann, letztlich aber auch machbar wäre. Aber sicher nicht so schnell wie in Deutschland oder den meisten anderen europäischen Ländern.

Deutsche Stromhändler sollen Stromverbrauchs-Prognosen manipuliert haben, um hohe Kosten zu vermeiden. Das Stromnetz stand angeblich kurz vor dem Zusammenbruch. Zocken Stromhändler mit unserer Versorgungssicherheit?

Das ist ein Problem, das entstanden ist durch die Liberalisierung der Märkte. In Krisenfällen muss man mehrere Player koordinieren – unter anderem eben die Händler. Die sind einfach profitorientiert. Leider haben sie sich in unserem System, das vom Neoliberalismus der letzten Jahrzehnte geprägt ist, eher einem kurzfristigen Profit als einem langfristigen, nachhaltigen Profit verschrieben. Und so kann es schon einmal zu solchen Zockereien aus betriebswirtschaftlichen Gründen kommen. Leute aus der Elektrizitäts- und IT-Branche haben mir aber glaubhaft versichert, dass es zwar kurzfristig möglich wäre, dass es hier zu Manipulationen kommen kann - auch von Preisen. Dass es aber ein paar Sicherheitsmechanismen gibt, die eingebaut sind ins System. Einer ist, dass im Zweifelsfall der Staat sagen kann: Bevor hier Engpässe entstehen, setzen wir die freie Preisbildung am Markt aus und ihr habt einfach zu versorgen – Ende. Im Notfall vergattern sie dann einfach die Elektrizitätsgesellschaften: Her mit dem Strom. Als ich zu Beginn der Arbeit an "Blackout" Szenarien entwarf, war die Manipulation des Handels eines davon - bis ich erfahren habe, dass es diese Mechanismen gibt.(c) Blanvalet

Und der zweite Sicherheitsmechanismus?

Die zweite Geschichte ist, dass es zwar so ist, dass es offizielle Mengen gibt, die am Markt gehandelt werden, dass aber im Hintergrund immer noch Reserven mitlaufen. Das heißt, selbst wenn diese Bedürfnisse so runtergerechnet wurden wie beim deutschen Beispiel: Die Energie-Erzeuger im Hintergrund haben immer noch Puffer. Wenn es wirklich so weit kommen sollte, dass offiziell nichts mehr da ist, ist immer noch was da. Die Konzerne haben ihre Risiko-Hausaufgaben gemacht. Auch wenn das so nicht nach außen kommuniziert wird. Es gibt mittlerweile zumindest bei den Fachverantwortlichen durchaus ein hohes Bewusstsein für viele Problematiken. Ich fürchte aber das dieses bei den Echt-Verantwortlichen noch immer nicht ganz angekommen ist und sowieso nur bedingt bei Politikern, die ja auch etwas mitentscheiden sollten.

E-Control-Chef Walter Boltz fordert mehr Hochspannungsmasten, sonst würden flächendeckende Blackouts drohen. Die Idee energieautarker Gemeinden bezeichnet er als „grob fahrlässig“. Was halten Sie davon?

Die Energieautarkie ist bis jetzt – auch in meinem Buch kommt das vor – ja nur eine rechnerische. Das heißt meistens nur, dass es eine Gemeinde geschafft hat, mehr Energie zu erzeugen als sie verbraucht. Aber die speist sie ja trotzdem ins allgemeine Netz ein. Das heißt im Fall eines Stromausfalls kann sie zwar Energie erzeugen, kann aber kein stabiles Netz herstellen. Es bringt ihr nichts die Energie herzustellen, weil sie kann sie nicht verteilen. Wobei es diverse Ideen und Modelle gibt, die fordern, dass man genau das macht: Dass man Insel-Lösungen schafft, die man dann zusammenschalten kann. Es ist also nicht eine völlig absurde Idee, so etwas zu machen, es geht nur auch nicht von heute auf morgen, so etwas zu machen. Das wäre ein grundlegender Strukturumbau, der natürlich mit allen damit verbundenen Schwierigkeiten behaftet ist. Das ist ganz klar.

Was würde das für die Energiekonzerne bedeuten?

Die Modelle, die jetzt forciert werden – riesiger Windpark im Norden, Stromautobahnen und dazwischen ein paar Pumpspeicherkraftwerke und die Verbraucher dann im Süden - sind aus konservativen Strukturen gedacht. Den riesigen Konzernen kommen diese Modelle natürlich sehr entgegen. Nur sie haben das Geld, einen riesigen Windpark in die Nordsee zu bauen. Da ist immer zu hinterfragen wie weit sollen solche Strukturen gepusht werden durch die Interessen der großen Konzerne. Wären neue, alternative Ideen womöglich genauso sinnvoll und bekommen einfach zu wenig Stimme in unserem System? Das ist eine Frage, die man öffentlich diskutieren müsste. Die großen Konzerne können einfach lauter schreien und ihre Interessen ganz anders durchsetzen. Man denke nur an die Diskussionen vor etwa einem Jahr, als es um den deutschen Atomausstieg ging. Einige der großen Konzerne haben offen gedroht: "Wenn ihr das macht, dann wird es zu Stromausfällen kommen". Für mich ist das nichts anderes als Erpressung. Wobei das der Extremfall ist, aber in ersten Emotionen kam es zu solchen Bemerkungen. Da sind die Politik und nicht zuletzt Organisationen gefragt, die ja eigentlich nicht die Interessen der Energiewirtschaft vertreten sollten, sondern sich auch alternative Modelle überlegen sollten. Man sollte es zumindest nicht als Hirngespinst oder Idiotie abtun, sondern zumindest eine Diskussion darüber fördern.

Das Thema Energieversorgungssicherheit gelangt  wieder ins Bewusstsein. Wo liegen in Europa die Schwachpunkte?

Einmal bei der Abhängigkeit vom Atomstrom. Diese Technologie hat ihre Chance jetzt über ein halbes Jahrhundert lang gehabt. Sie hat sie mehrfach an die Wand gefahren, und nicht erst mit Tschernobyl. Spätestens dort wäre eigentlich Stopp gewesen, aber mit Fukushima ist für mich endgültig Schluss. Und nach wie natürlich bei unsere Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen und all dem was damit verbunden ist. Also die Abhängigkeit von politischen Unsicherheiten in den Förder- und Besitzerländern. Und die Probleme umwelttechnischer Natur, die uns ja nach wie vor belasten.

Unser moderne Gesellschaft ist von Strom abhängig. Sind sich die Menschen dessen bewusst?

Nein, sind sie nicht. Darum geht es in "Blackout". Der Strom kommt aus der Steckdose. Das ist seit Generationen so und das war auch für mich bis zum Beginn meiner Recherchen zu diesem Buch so. Dieser wirklich ungeheuerlichen Abhängigkeit in allen Lebensbereichen ist sich kaum jemand bewusst. Da hängt alles dran: Wasser- und Lebensmittelversorgung, Verkehr, Gesundheitssystem, öffentliche Ordnung und Sicherheit, sämtliche Medien und Kommunikationsmöglichkeiten. Ohne diese Systeme kommt es zu gewaltigen menschlichen Dramen, von denen ich in "Blackout" erzähle. Die gesamte Kommunikation, die wir heute pflegen, bricht unmittelbar zusammen. Die großen deutschen Telekommunikationsunternehmen haben einen Auftrag, die Versorgung der Kommunikation sicherzustellen, den sie im Falle eines Stromausfalls aber nicht wahrnehmen können. Das Festnetz bricht sofort oder nach ein paar Minuten zusammen. Bleiben die Mobilnetze, die aber dadurch überlastet sind. Und auch da geht nach ein paar Stunden nichts mehr, wenn den Sendemasten die Batterien ausgehen. Stellen Sie sich vor, Sie können in dieser Situation mit niemandem Kontakt aufnehmen - Freunde, Familie. Was in Deutschland geradezu grotesk ist, und in Österreich wird das nicht so wahnsinnig viel anders sein, ist der Funk der öffentlichen Behörden. Der BOS-Funk - der neue digitale Funk - den Rettung und Feuerwehr verwenden, funktioniert original zwei Stunden lang. Danach kann die Feuerwehr nicht mehr mit sich selber oder anderen kommunizieren. Da hatte man womöglich einen Unfall oder ein Kind oder die Großmutter haben sich verletzt - und nichts geht mehr. Da frage ich mich, wer so ein System freigibt überhaupt und bestellt. Es ist tatsächlich zu wenig Bewusstsein da. Jeder hat immer nur Scheuklappen auf einen Spezial-Bereich und vergisst das große Ganze.

Welche Folgen hätte ein flächendeckender 24-stündiger Stromausfall in Österreich?

Dass die Leute ein paar romantische Abendessen machen, ein bisschen früher als sonst ins Bett gehen, lesen statt fernsehen und am nächsten Tag in der Früh beklagen, dass es kein warmes Wasser gibt zum Duschen. Dann würde man noch ein bisschen Witze machen. Nach 24 Stunden wäre alles vorbei, die Folgen wären definitiv sehr überschaubar. Natürlich wird es einzelne tragische Vorfälle geben. Es ist für viele Unternehmen alles andere als lustig, wirtschaftlich tut das einigen sicher weh. Gesamtgesellschaftlich sind die Folgen nicht so tragisch wie man 2003 ja auch in Italien gesehen hat. Damit kann man noch halbwegs leben.

Und wenn das ganze 72 Stunden andauert?

Ich schildere ja dieses Szenario in "Blackout" anhand einiger Personen. 72 Stunden ist schon wesentlich unangenehmer. Das Problem in so einer Situation ist ja oft, dass man nicht weiß, wie lange wird es jetzt noch dauern. Die wirtschaftlichen Schäden sind schon sehr beträchtlich. Viele Produktionsprozesse müssen komplett gestoppt werden. Alles was in der Zeit passiert ist, kann man wegschmeißen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn es zu heftigen Turbulenzen beispielsweise auf den Finanzmärkten käme. Heute ist nicht mehr richtig abschätzbar, wie sich solche Ereignisse auf die Realwirtschaft durchschlagen. 72 Stunden muss ich nicht mehr haben, aber es wäre immer noch verkraftbar. Weil die meisten Leute haben beispielsweise Lebensmittel und Getränke für 72 Stunden zu Hause. Das größte Problem könnte die Versorgung mit Wasser sein. Mit Ausnahme Wien: Das ist durch die Hochquellwasserleitungen gesegnet. Hier wäre eine Basis-Versorgung sichergestellt. Schwieriger ist schon die Abwasserentsorgung. Ich kann dann meine Wasserspülung nicht mehr betätigen. Einen Tag lang geht das zur Not, drei Tage lang ist das schon im wahrsten Sinn des Wortes Sch....

Ist die Wirtschaft für Blackout-Szenarien gewappnet?

In Deutschland gibt es regelmäßige Übungen, bei denen auch Private intensiv mit einbezogen werden. Das ist auch notwendig, weil ja der Großteil der kritischen Infrastruktur in privater Hand ist. Zu sehr haben die Leute nur die Interessen ihres eigenen Unternehmens im Kopf. Zu wenig wird berücksichtigt, was in unserer völlig vernetzten Welt mitzudenken notwendig wäre. Alle Studien in diesen Bereichen zeigen, dass die Unternehmen bei weitem nicht ausreichend gerüstet sind. Die allermeisten zumindest. Wer am besten gerüstet ist, ist das Finanzwesen. Aber auch die Bargeldversorgung ist nach drei, vier Tagen vorbei. Was weiter funktioniert, sind die Börsen und die Clearing-Organisationen. Nur, es kann ja eh keiner mehr Börsengeschäfte machen. Und wenn absehbar ist, dass es wirklich länger dauert, werden die Unternehmen in den betroffenen Regionen in einem Blutbad vernichtet – in Hinblick auf die Börsenkapitalisierung. Da bekomme ich VW um drei Euro pro Aktie. Das kann man politisch ja nicht wollen.

"Smart Meter" - also "intelligente Stromzähler" sollen europaweit in technische Systeme eingebaut werden. In Ihrem Buch beschreiben Sie, dass es allerdings nicht wirklich Sicherheitsstandards gibt.

Schon jetzt muss in Österreich bei großen Renovierungen oder Neubauten ein "Smart Meter" eingebaut werden. Das ist auch in Deutschland so. Das ist eine Vorgabe der EU, auf die man sich geeinigt hat. Man wollte damit den Verbrauchern mehr Wahlfreiheit, mehr Wettbewerb ermöglichen. 80 Prozent der Haushalte in Europa sollen bis 2020 damit ausgestattet sein. Aber aus verschiedenen Gründen gibt es Widerstände, weil diese Geräte momentan problematisch sind. Sicherheitsstandards sind zu gering beziehungsweise werden gerade erst erarbeitet. Man wird diese Geräte nie ganz sicher bekommen. Auch einen Computer kriegen Sie nicht hundertprozentig geschützt. Momentan ist es eher so, dass jeder seinen eigenen Standard etabliert. Das hat womöglich sogar Vorteile. Aus Sicht eines Angreifers von außen muss ich mich mit wesentlich mehr verschiedenen Standards auseinandersetzen, um die Dinge zu manipulieren als wenn ich da eine Monokultur habe.

Hacker-Attacken sind also möglich?

Sie finden schon statt. Aber Attacken müssen nicht politisch oder terroristisch motiviert sein. Kriminelle Szenarien sind auch nicht auszuschließen. So wie man heute Supermärkte erpresst, indem man Lebensmittel vergiftet, kann ich Großkonzerne erpressen, indem ich sage, pass auf, lieber Freund, ich will ein paar Milliarden von dir, oder ich dreh dir die Produktion ab. Das ist ja nicht absurd. Das ist ja eines der ganz großen Probleme, die man beim "Smart Grid" unter den Tisch fallen lässt: Banken, Behörden, Versicherungen und Kreditkartenfirmen kämpfen seit 10 Jahren permanent damit, dass man in ihre Systeme einbricht, um sie zu benutzen, um Schaden anzurichten. Die IT-Abteilungen von Banken haben ja den halben Tag nichts anderes mehr zu tun als Angriffe abzuwehren. Wenn man hört, dass drei Millionen Kreditkartendaten gestohlen wurden, ist das nur die Spitze des Eisberges. Genau dasselbe Problem kriegt man beim "Smart Grid". Das ist dann ein ganz normales Kommunikationsnetz als Teil des Internets - genauso verletztlich wird das sein und offen für derlei Angriffe. Die Frage ist: Wenn ich solche Netze habe – und wir werden sie brauchen – wie kann ich verhindern, dass verheerender Schaden angerichtet werden kann?

Der Autor
Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Kolumnist der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" und ist heute Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien. "Blackout" (zur Rezension hier...) ist sein erster Thriller.

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5 Kommentare

Mehr Strommasten sind unsinnig

Derzeit herrscht, in Österreich noch unbemerkt, ein Photovoltaik-Boom aufgrund eines Preisverfalls von 80 % aufgrund größerer Konkurrenz in den letzten vier Jahren.

Diese Anlagen, in Kombination mit immer mehr Speichermöglichkeiten (bald Elektroautos) werden zur Netzstabilisierung beitragen. Da braucht es nicht noch mehr Masten.

Alle, die nach Masten und gegen stromautharke Gemeinden schreien, kommen meist aus dem Bereich der Energieversorger, die natürlich von sowas profitieren.

Gast: powidl
23.03.2012 13:33
2

HER DAMIT


her mit dem Strom
her mit dem Zaster
her mit der Marie
her mit den Bürgerrechten
her mit den Freiheitsrechten
her mit der Demokratie
...
...


Gast: gastzzz
22.03.2012 21:29
0

Strategieberater und Kreativdirektor

... "Dann würde man noch ein bisschen Witze machen. Nach 24 Stunden wäre alles vorbei, die Folgen wären definitiv sehr überschaubar." ... naklar! 24 stunden ohne strom ... handel und gewerbe würden komplett stehen -> der billa um die ecke hat sicher ein notstromaggregat für seine edv und die werkstatt für die hebebühnen sowieso ... aber das macht ja sicher nicht so viel aus, haha man könnte fast meinen eben ein witz halt; von den schäden in kühlhäusern und so gar nicht zu reden - aber die haben auch sicher alle notstrom. ein richtiger experte der herr strategieberater.

Gast: gastzzz
22.03.2012 21:28
0

Strategieberater und Kreativdirektor

... "Dann würde man noch ein bisschen Witze machen. Nach 24 Stunden wäre alles vorbei, die Folgen wären definitiv sehr überschaubar." ... naklar! 24 stunden ohne strom ... handel und gewerbe würden komplett stehen -> der billa um die ecke hat sicher ein notstromaggregat für seine edv und die werkstatt für die hebebühnen sowieso ... aber das macht ja sicher nicht so viel aus, haha man könnte fast meinen eben ein witz halt; von den schäden in kühlhäusern und so gar nicht zu reden - aber die haben auch sicher alle notstrom. ein richtiger experte der herr strategieberater.

Europas Stromnetz ist vernetzter als die meisten glauben.

für uns in Ö. muss man sagen leider, denn wir verkaufen bereits seit langem schon billigst Strom ins umliegende Ausland um ihn dann teuer zurückkaufen zu dürfen obwohl wir selbst weder Atomkraftwerke haben noch brauchen da Wasser und Wind, ausreichend zur Verfügung stehen.

Wir Kunden bezahlen auch dafür globalisiert "sein zu dürfen" wegen Euratomvertrag voll mit, obwohl eigentlich gar nicht auf Importe angewiesen !

Die wahren Gewinner daran waren und sind allein die Energiekonzerne welche ja immer noch behaupten ohne Atomstrom gäbe es sehr bald schon Engpässe, und lasen sich diese Energie mittels Zwangsförderungen dafür mehrfach bezahlen !

Die wahren Verlierer sind dafür all die kleinen privaten Wasser- und Windparkbetreiber, denen man halt falls nötig, ihren Strom um sehr wenig Geld abkaufen darf.

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