Julius Meinl und die große Konfusion

Fünf Jahre wird schon gegen Julius Meinl ermittelt. Und jetzt stellt sich heraus: Bei den mittels Razzien sichergestellten Unterlagen herrscht heilloses Chaos – angeblich von einem Gutachter verschuldet.

Schließen
(c) REUTERS (STRINGER/AUSTRIA)

In der Öffentlichkeit meldet sich Julius Meinl schon seit Jahren nicht mehr zu Wort. Aber das braucht er auch nicht: Wenn es um die mittlerweile fünf Jahre dauernden Ermittlungen gegen ihn geht, ist Meinl-Bank-Vorstand Peter Weinzierl ein verlässlicher und engagierter Gesprächspartner. Einer, der auch durchaus emotional werden kann. „Unfassbar“, empörte sich Weinzierl etwa vor wenigen Monaten, „dass in einem Rechtsstaat so etwas möglich ist.“ Da hatte gerade die zweite Hausdurchsuchung in der Meinl Bank stattgefunden. Mitte vergangenen Jahres informierte er Journalisten über den „Irrsinn“ des lang dauernden Verfahrens: Auf rund 60 Millionen Euro hatten sich die Kosten der Meinl Bank für die Rechtsstreitigkeiten damals summiert. In der Zwischenzeit wird wohl noch ein ansehnlicher Betrag dazugekommen sein.

Das ist drin:

  • 0 Minuten
  • 0 Wörter
  • 1 Bild

Wollen Sie weiterlesen? Bitte registrieren Sie sich, um „Die Presse“-premium kostenlos zu testen.

Jetzt registrieren

oder, falls Sie schon einen "Presse"-Account haben

Jetzt anmelden

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.02.2013)