Das Schiedsgericht als letzte Chance

Politkrisen und Sanktionen machen Druck auf österreichische Investoren. Oft ist das Schiedsgericht der letzte Ausweg.

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Investor in Nöten: Bei Problemen wird die Schuld oft beim ausländischen Partner gesucht. – Marin Goleminov

Sie bauen Museen und Fabriken, spektakuläre Hochhäuser und Brücken, liefern Turbinen für riesige Kraftwerke und Rohre für Pipelines: Österreichs Unternehmen sind nicht nur groß im Export, sie sind auch weltweit bei Projekten aktiv. Oft geht das gut, sehr gut sogar, wie die Bilanzen zeigen. Aber nicht immer. Davon können Unternehmen wie Porr, Strabag, Andritz, Waagner-Biro, Voestalpine und Semperit, um nur einige zu nennen, ein Lied singen.

Schwierig wird es, wenn die politische Lage in dem jeweiligen Land dreht. Das muss nicht immer gleich ein Krieg sein – es genügen auch schon Sanktionen, wie sie die EU gegen Russland erlassen hat und wie sie seit kurzem die Golfnachbarn Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gegenüber Katar wegen dessen angeblicher Unterstützung für Terrorgruppen und die guten Kontakte zum schiitischen Iran verhängt haben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.06.2017)

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