Baumaschinen-Hersteller Wacker Neuson schöpft neue Hoffnung

Wacker Neuson litt im Vorjahr unter der Investitionsscheu der amerikanischen Kunden im Öl- und Gassektor sowie einer anhaltenden Flaute in der Landwirtschaft. Die Talsohle sollte durchschritten sein.

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PEROUTKA Guenther / WB

Der deutsch-österreichische Baumaschinen-Hersteller Wacker Neuson zeigt sich nach zwei schwachen Jahren für 2017 optimistisch. Der Umsatz werde im laufenden Jahr um bis zu sieben Prozent auf bis zu 1,45 Milliarden Euro zulegen, kündigten die Münchner am Donnerstag an. Die operative Marge werde auf bis zu 8,5 Prozent von zuletzt 6,5 Prozent zulegen. Im abgelaufenen Jahr hatten die Einnahmen des Herstellers von Mini-Baggern und Radladern bei 1,36 Milliarden Euro in etwa stagniert, der Gewinn war um 14 Prozent auf 57 Millionen Euro abgesackt.

Wacker Neuson habe wie schon im Vorjahr unter der Investitionsscheu der amerikanischen Kunden im Öl- und Gassektor sowie einer anhaltenden Flaute in der Landwirtschaft gelitten. "Wir glauben aber, dass das der Tiefstand ist", sagte Konzernchef Cem Peksaglam. Die Aktionäre sollen davon auch nichts zu spüren bekommen. Wie in den zwei Vorjahren sollen sie eine Dividende von je 50 Cent je Aktie bekommen. Damit schüttet Wacker Neuson fast zwei Drittel seines Jahresgewinns aus. "Wir machen das, damit die Kleinaktionäre auch weiter Spaß an der Aktie haben", sagte Peksaglam. An der Börse kamen die Nachrichten gut an, die Wacker-Neuson-Titel legten im SDax drei Prozent zu.

Peksaglam bekräftigte seine mittelfristige Prognose, wonach sein Haus bei Einnahmen über zwei Milliarden Euro eine operative Rendite von mehr als neun Prozent erreichen soll.

(Reuters)

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