Burger King forciert heuer Expansion in Österreich

Im ersten Halbjahr sind sieben neue Standorte geplant. In der zweiten Jahreshälfte soll es im gleichen Tempo weitergehen.

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Burger King auf Expansionskurs – EPA

Die amerikanische Fastfood-Kette Burger King treibt ihre Expansion in Österreich heuer kräftig voran. In den ersten Monaten wurden drei neue Standorte eröffnet - einer am Grazer Jakominiplatz, zwei in Wien. Ab Samstag gibt es in der Bundeshauptstadt ein weiteres Restaurant am Elterleinplatz (Hernals), teilte das Unternehmen Donnerstagabend mit. 

"Durch diese Neueröffnungen erweitern wir auch das Gebiet des vor knapp zwei Jahren in Wien eingeführten Lieferservice. Im Sommer 2017 starten wir den Lieferservice auch in den Städten Graz und Linz", so der Chef des Burger-King-Franchisenehmers TQSR Holding und Development GmbH, Hartmut Graf.

Bis zum Sommer seien "zumindest drei weitere Neueröffnungen in Österreich geplant und für das zweite Halbjahr ist eine ähnlich Eröffnungsrate angepeilt". Derzeit ist Burger King hierzulande an 16 Standorten aktiv und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. Vor zwei Jahren habe sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, die bestehende Restaurantzahl bis 2020 zu verdoppeln und dabei rund 1000 neue Arbeitsplätze in Österreich zu schaffen.

Modernisierungen geplant

Parallel zu der Ausweitung des Filialnetzes sollen das Ambiente in den Restaurants modernisiert und das Kundenservice verbessert werden. So wird etwa die Einrichtung zum Teil komplett erneuert. Auch die technischen Bestellmöglichkeiten via App und Terminals sollen erheblich ausgeweitet werden.

Seit 2015 ist die TQSR Holding und Development GmbH als Masterfranchisenehmer für Burger King in Österreich zuständig. Diese Gesellschaft gehört den Angaben zufolge zur Theophil-Gruppe, die sich in österreichischem Familienbesitz befindet.

Burger King wurde 1954 gegründet, betreibt mittlerweile weltweit mehr als 15.000 Restaurants und zählt täglich über 12 Millionen Kunden in mehr als 100 Ländern und Regionen. Fast alle Restaurants werden von Franchisenehmern geführt, viele stehen in Familienbesitz. Die Fastfood-Kette ist Teil der Restaurant Brands International Inc. mit mehr als 19.000 Standorten und einem geschätzten Umsatz von 23 Mrd. Dollar ( (21,5 Mrd. Euro).

(APA)

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