Eurowings: Auf 400 Pilotenstellen kommen 1100 Bewerber

Symbolbild: Abzeichen eines Piloten der Lufthansa-Tochter Eurowings
Symbolbild: Abzeichen eines Piloten der Lufthansa-Tochter Eurowings(c) APA/dpa
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Die Lufthansa-Tochter wehrt sich gegen Vorwürfe, ein schlechter Arbeitgeber für die arbeitssuchenden Air Berlin-Piloten zu sein.

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wehrt sich gegen anonyme Vorwürfe, ein schlechter Arbeitgeber für die arbeitssuchenden Air Berlin-Piloten zu sein. Sie verweist auf das große Interesse an einem Job bei der Fluglinie. "Auf 400 Pilotenstellen kommen inzwischen 1100 Bewerbungen, davon sind 300 von Air Berlin Mitarbeitern", sagte Eurowings Europe-Chef Robert Jahn am Dienstag.

Und auch bei den Flugbegleitern sei der Andrang groß. "Auf die 800 ausgeschriebenen Jobs liegen uns bereits 1400 Bewerbungen vor, hiervon stammen 450 von Air Berlin. Die Bewerberzahlen steigen jeden Tag mehr an, bislang haben wir mehr als 400 Air Berlinern eine Einstellungszusage gegeben", betonte Jahn.

40 Prozent weniger Geld? "Völliger Quatsch"

Das die Piloten um 40 Prozent weniger als bei Air Berlin verdienen würden, wie kolportiert wurde, ist für Eurowings Chief Operation Officer Michael Knitter "völliger Quatsch". "Ein Copilot verdient bei uns nach fünf Jahren mehr als 100.000 Euro und ein Kapitän kommt auf bis zu 160.000 Euro. So ergeben sich im Schnitt acht bis zehn Prozent Differenz", rechnete Knitter vor.

Hintergrund für den Ärger des Eurowings-Managers ist ein anonymer Brief angeblicher Eurowings-Mitarbeiter, der massive Vorwürfe enthält. Unter anderem soll es gravierendes Lohndumping geben, was Jahn vehement bestreitet. "Dieses Schreiben enthält falsche Behauptungen und ist in hohem Maße geschäftsschädigend", beklagt Jahn.

(APA/dpa)

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