Marko Arnautovic: "Denke jetzt, bevor ich rede"

Der ÖFB-Stürmer in Diensten von Werder Bremen gibt sich vollständig geläutert. In einem Interview meint er: "Früher habe ich einmal nachgedacht und zehnmal geredet. Das war neunmal zu viel“

Marko Arnautovic
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Marko Arnautovic
(c) GEPA pictures (Gepa Pictures/ Witters)

Am Wochenende in Mainz muss er noch einmal zuschauen, dann hat Marko Arnautovic seine drei Spiele dauernde Rotsperre abgesessen. Die Zwangspause nach seinem Platzverweis in Hannover hat der Österreicher offenbar für eine lange Phase der Selbsterkenntnis genutzt. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung gibt sich der 22-Jährige vollständig geläuert.

"Oft war ich mir gar nicht bewusst, was ich getan habe - ich habe es einfach gemacht. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Ich denke jetzt zehnmal nach, bevor ich einmal rede. Früher habe ich einmal nachgedacht und zehnmal geredet. Das war eben neunmal zu viel", meinte der Stürmer, der zuvor häufig mit Eskapaden für Aufsehen gesorgt hatte - Stichworte etwa "Saftladen" oder "Silikonbrüste".

Bei seinem Wandel vom Saulus zum Paulus hätten ihm Trainer, Manager und Mitspieler in persönlichen Gesprächen sehr geholfen. Schon häufiger hat Arnautovic betont, er habe sein Leben in den Griff bekommen, doch diesmal kann er es auch mit ansteigender Form beweisen. Bis zu seinem Platzverweis hatte sich der Österreicher einen Platz in Bremens Stammelf erkämpft.

(Red.)

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