Apple darf den iPhone-Werbespot in Großbritannien nicht mehr senden: Es werden Internetfunktionen dargestellt, die das iPhone nicht beherrscht. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Im vergangenen Monat wurden immer öfter Kundenbeschwerden bekannt, dass das neue iPhone 3G langsamer sei, als beworben. Zuletzt wollte eine Amerikanerin sogar klagen.
In Großbritannien hat die nationale Regulierungsbehörde für Webung den iPhone-TV-Spot nach Kundenbeschwerden verboten. Einigen Sehern des Spots war aufgefallen, dass das iPhone-Modell in dem Spot weder Flash noch Java unterstützt und angeblich dennoch sämtliche Webseiten darstellen kann. Die Technologien Java und Flash sind wesentliche Bestandteile vieler Webseiten.
"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Werbung einen falschen Eindruck der Internet-Funktionen des iPhones vermittelt", schreibt die Regulierungsbehörde in einer Stellungnahme. Der Ansicht war zuletzt auch eine Amerikanerin. Sie beschwerte sich über die langsamen Verbindungen des iPhones und will Apple nun klagen.
(Red.)

All-in-one: iPhone 3G im Praxistest
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