26.05.2012 18:29 | Meine Presse Merkliste 0

Argentiniens Staatspleite, der IWF und der Kuckuck

31.01.2012 | 11:05 |  Von Peter Huber (DiePresse.com)

Vor zehn Jahren erklärte Argentinien die Zahlungsunfähigkeit. Kurz darauf jagte es den IWF zum Teufel. Was kann Griechenland davon lernen?

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Es war der 23. Dezember 2001: Argentinien erklärte die Zahlungsunfähigkeit. Die Schulden des Landes betrugen 132 Milliarden US-Dollar. Das Land war mit mehr als 140 Prozent des Bruttoinlandprodukts verschuldet. Die Wut gegen die Politiker trieb die Menschen auf die Straßen und das Land an den Rand eines Bürgerkriegs. "Sie sollen alle abhauen", war zu hören. Zehn Jahre später gerät diese "Mutter aller Pleiten" angesichts der Griechenland-Krise wieder in den Fokus.

Der folgende Vergleich der beiden Länder soll zeigen, ob und was Griechenland von Argentinien lernen kann, welche Rolle der IWF dabei spielt und wie es um die Situation der Gläubiger bestellt ist.

Argentinien lebte über die Verhältnisse...

"Die Situation in Argentinien war unendlich viel dramatischer als in Griechenland", zitiert das "Handelsblatt" Roberto Lavagna, der von April 2002 bis November 2005 Wirtschaftsminister Argentiniens war. "Niemand kam an sein Geld, die Armut erfasste mehr als 50 Prozent der Bevölkerung, es lebte sogar wieder der Tauschhandel auf, an dem sich sechs Millionen Menschen beteiligten. Soweit ist es in Griechenland noch lange nicht". Dennoch lassen sich einige lehrreiche Parallelen zwischen dem südamerikanischen Land und Griechenland ziehen.

"Vergleichbar zwischen Argentinien damals und Griechenland heute ist, dass beide Länder über ihre Verhältnisse gelebt haben", sagt etwa Lavagna. In Argentinien lag die Hauptursache in der seit 1991 bestehenden Bindung des Peso an den Dollar, die auf Präsident Menem zurückging. Die Teuerung wurde damit nach unten gedrückt, die Kaufkraft der Bevölkerung wuchs. Das Problem: "Es wuchs nur der Konsum, aber nicht die Wirtschaftskraft", wie der Lateinamerika-Experte Walter Molana laut "Handelsblatt" sagt. Argentiniens Exporte wurden extrem teuer, die Wirtschaft war nicht mehr wettbewerbsfähig.

... wie auch Griechenland

Der griechische Krimi-Autor Petros Markaris nennt in einem "Spiegel Online"-Interview Gründe dafür, warum auch die Griechen über ihre Verhältnisse lebten. "Bis Ende der siebziger Jahre war Griechenland ein armes, aber sehr anständiges Land. Dann kam mit dem Beitritt in die EWG 1981 das viele Geld, und die Griechen konnten damit nicht umgehen. Die Menschen hatten kein Bewusstsein dafür, weder die Politiker noch die einfachen Bürger. Verschiedene Regierungen haben ein Leben auf Pump von da an offen unterstützt", sagt er.

Mit dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft wurden quasi über Nacht die Gehälter von Beamten sowie die Pensionen erhöht. Noch ehe der Euro eingeführt wurde, wuchs der Schuldenberg dramatisch. Mit dem Start der Gemeinschaftswährung 2002 drehte sich die Schuldenspirale dann noch schneller. Die Finanzmärkte machten keinen Unterschied zwischen der Kreditwürdigkeit Athens und Berlins. Hohe Lohnsteigerungen waren nicht durch steigende Produktivität gedeckt. Die Wettbewerbsfähigkeit nahm ab, Haushalts- und Leistungsbilanz-Defizite zu. Hinzu kam ein nicht funktionierendes Steuersystem.

Erfolg ohne IWF

Auch was die Rolle des IWF betrifft, drängt sich der Vergleich zur Lage in Griechenland auf: "Der IWF schlug uns vor, Löhne und Renten zu senken und die Steuern zu erhöhen, um wieder einen Steuerüberschuss zu erzielen. All das, was Griechenland nun tun soll, wurde bereits 1999 auch von Argentinien verlangt. Mit dem eingesparten Geld wurden die Gläubiger bezahlt, dafür blutete die Bevölkerung finanziell aus", sagt Ex-Minister Lavagna. In einem "Deutschlandfunk"-Interview erklärt er, wie sein Land den Ausweg aus der Krise fand: "Ich habe dem IWF sofort mitgeteilt, dass Argentinien auf neue Kredite verzichtet und sich die Freiheit nimmt, sein eigenes Wirtschaftsprogramm zu gestalten". Dadurch konnte das Land eine eigenständige Wirtschaftspolitik machen.

Die Alternative zu den IWF-Konzepten: "Eine Umschuldung und die Investition des freigewordenen Geldes im eigenen Land, um die Wirtschaft in Gang zu bringen. Damit hatten wir Erfolg", so Lavagna. Und 2002 gab der IWF sogar zu, im Fall Argentinien falsch agiert zu haben.

Die Drohung mit dem Kuckuck

Argentinien verhinderte die Kapitalflucht in Dollar. Menschen konnten nur kleine Beträge abheben und ohne Genehmigung durfte niemand mehr als tausend Dollar ins Ausland schaffen. Viele Leute verloren bis zu drei Viertel ihres Besitzes. Der Peso wurde gegenüber dem Dollar abgewertet. Mit seinen internationalen Gläubigern verfuhr das Land allerdings beinhart. Nur der IWF wurde ausbezahlt. Im Juni 2004 bot Staatspräsident Nestor Kirchner den ausländischen Gläubigern an, dass sie auf 75 Prozent ihres eingesetzten Kapitals verzichten sollten. Das sei besser als gar nichts. Der Zorn vieler Investoren kochte hoch, drei Viertel der Gläubiger fügten sich aber.

Als Kirchner im Oktober des Jahres ankündigte, nach Deutschland zu reisen, drohten daher betroffene deutsche Anleger mit dem "Kuckuck" - der Pfändung der Präsidentenmaschine. Kirchner ließ "Tango 01" im Hangar und verzichtete auf den Besuch. Statt ihm reiste Vizepräsident Daniel Scioli an - per Linienflugzeug.

Griechenland verhandelt noch mit Gläubigern

Griechenland wählt einen weniger radikalen Weg. Das erklärt sich auch damit, dass das Land Mitglied in einem mächtigen Wirtschaftsbündnis ist, während Argentinien international isoliert war. Athen steckt momentan in zähen Verhandlungen mit privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt. Dieser soll Griechenlands Schulden um rund 100 Milliarden Euro drücken.

Ein endgültiger Erfolg ist aber noch keineswegs sicher. Unklar bleibt, wie viele Investoren mitziehen - und um wie viel die Schulden tatsächlich reduziert werden. Als einer der größten Gläubiger will auch die EZB bisher nicht bei dem Schuldenschnitt mitmachen.

Hohe Inflation überschattet Argentinien-Boom

Fest steht: Es gibt ein Leben nach der Staatspleite. Heute sind die Einkaufszentren in Buenos Aires wieder voller Kunden. Der Konsum wurde nach Angaben von Ex-Minister Lavagna zum Motor, der die Gesundung des Landes vorantrieb. Auch klassische Exportgüter wie Soja und Rindfleisch hatten einen großen Anteil am Aufschwung. Und die Wirtschaft wächst beständig. Heuer sollen es vier Prozent Wachstum sein, 2013 ebenfalls.

Doch es ist ein Erfolg mit Schattenseiten. Problematisch ist im heutigen Argentinien vor allem die hohe Inflationsrate. Sie liegt derzeit bei 20 Prozent. Aufgrund der Teuerung lohnt sich Sparen nicht, die Argentinier flüchten sich in den Konsum, notfalls auch auf Kredit. Und das Land ist bisher nicht auf den Kapitalmarkt zurückgekehrt. Investoren würden wohl bis zu zwölf Prozent Zinsen für argentinische Staatsanleihen verlangen.

Argentinien als Blaupause für Griechenland?

Wollte man das Erfolgsrezept Argentiniens als Blaupause für Griechenland umlegen, so wäre ein radikaler Schritt notwendig: ein massiver Schuldenschnitt gepaart mit einer Abwertung der Währung. Auf Griechenland umgelegt würde das allerdings den Austritt aus der Eurozone bedeuten. Nur so könnte das Land seine Produkte und Dienstleistungen wieder preiswerter anbieten und seine Wettbewerbsfähigkeit zurück erlangen.

Ob dieser Schritt zu empfehlen ist, sei dahin gestellt. Denn an dem staatskapitalistischen Kurs von Präsidentin Kirchner gibt es auch Kritik. Das Land ist weiterhin isoliert. Vor allem die USA bemäkeln, dass sich Buenos Aires nicht an die Spielregeln der internationalen Wirtschaftswelt halte. Kein Wunder: Immer noch warten Gläubiger von damals - viele davon sind US-Hedgefonds - auf ihr Geld. "Wenn das alle täten, kollabierte das ganze System", sagt Anwalt Fernando Mantilla Serrano, der mehrere Fälle gegen den argentinischen Staat betreut, wie "Die Welt" berichtet.

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

27 Kommentare
 
1 2
Gast: sozialutopist
01.02.2012 12:46
0 0

Geh. Laura....

"...Hohe Lohnsteigerungen waren nicht durch steigende Produktivität gedeckt. " kommt mir bekannt vor. Autsch, geh, Laura!!!!

Gast: Staatskanzler
31.01.2012 21:06
3 3

Der Kapitalismus ist tot

"Wenn das alle täten, kollabierte das ganze System"

Und?

7 0

fraglich ist ob dersebe weg bei griechenland möglich wäre

denn das land ist zum allergrößten teil in € verschuldet, wenn sie also austreten und die währung massiv abwerten, so bleiben ihre schulden ja dennoch erhalten

ein austritt könnte allerdings dennoch auch gute aspekte haben, durch die abwertung der neuen währung würde griechenland wettbewerbsfähiger werden, dann hätten sie auch mehr jobs, zwar keine besonders guten allerding immerhin irgendwelche

dann müssten die griechen halt für ein par mickrige hellas t-shirts nähen, oder ipods bauen.

für die rechtliche eurozone wäre ein austritt sicherlich besser denn dann würde sich die euro infaltion senken.

Antworten periskop
01.02.2012 17:28
0 0

Re: fraglich ist ob dersebe weg bei griechenland möglich wäre

So lange sich Argentinien freiwillig an den Dollar gebunden hatte, war es in der gleichen ausweglosen Lage wie Griechenland heute. Argentinien konnte sich aber erholen, als es diese Bindung aufgab und einfach erklärte. wir sind pleite und können unsere Schulden nicht bezahlen!

Das wäre auch der einzig mögliche Weg für Griechenland. Dabei ist es völlig egal, ob die Schulden in Euro oder sonst einer Währung aufgenommen wurden, die Gläubiger bekommen einfach nichts!

Einen anderen Ausweg aus der Schuldenfalle gibt es nicht. Weil die EU das aber verhindert, hungern in Griechenland jetzt schon die Kinder und das griechische Elend wird von Tag zu Tag schlimmer!

Hier steht, dass die Gläubiger bei Argentinien auf 75 Prozent des eingesetzten Kapitals verzichten mussten? Die BA-CA hatte mir seinerzeit argentinische Anleihen eingeredet, weil die Verzinsung dort hoch war. Nach der Pleite waren von meinem Geld nicht 75 Prozent, sondern alles weg! Die Bank hat mich damals damit getröstet, dass ich ja ein paar Jahre gute Zinsen bekommen habe!


Gast: nofuturethese banken
31.01.2012 15:06
8 6

überall auf der welt wo der IWF, die weltbank, und die wallstreet banker am werk waren- gings mit den ländern bergab- der kapitalismus funktioniert eben nur so-eine kleine minderheit lebt auf kosten der großen mehrheit de rbevölkerung (sowie auch bei den kommnisten) einfach nur schmarotzer diese finanzmärkte.


Antworten ADAXL
31.01.2012 20:44
0 0

Re: überall auf der welt wo der IWF, die weltbank, und die wallstreet banker am werk waren- gings mit den ländern bergab- der kapitalismus funktioniert eben nur so-eine kleine minderheit lebt auf kosten der großen mehrheit de rbevölkerung (sowie auch bei den kommnisten) einfach nur schmarotzer diese finanzmärkte.

Der IWF ist so etwas wie die Intensivstation der Volkswirtschaften. Wer zum IWF muss, hat bereits Riesenprobleme.

Antworten Gast: Giftspritzer
31.01.2012 18:42
0 0

Re: überall auf der welt wo der IWF, die weltbank, und die wallstreet banker am werk waren- gings mit den ländern bergab- der kapitalismus funktioniert eben nur so-eine kleine minderheit lebt auf kosten der großen mehrheit de rbevölkerung (sowie auch bei den kommnisten) einfach nur schmarotzer diese finanzmärkte.

Warum schreibts du alles in den Überschrift-Bereich? Soll dein Posting dadurch an Wert gewinnen?

Antworten Antworten Gast: nestbeschmutzer
01.02.2012 12:47
0 0

Re: Re: überall auf der welt wo der IWF, die weltbank, und die wallstreet banker am werk waren- gings mit den ländern bergab- der kapitalismus funktioniert eben nur so-eine kleine minderheit lebt auf kosten der großen mehrheit de rbevölkerung (sowie auch bei den kommnisten) einfach nur schmarotzer diese finanzmärkte.

Dick und Fett ist immer wichtiger als dünn und magersüchtig....

Antworten QMark
31.01.2012 17:52
1 1

Re: überall auf der welt wo der IWF, die weltbank, und die wallstreet banker am werk waren- gings mit den ländern bergab- der kapitalismus funktioniert eben nur so-eine kleine minderheit lebt auf kosten der großen mehrheit de rbevölkerung (sowie auch bei den kommnisten) einfach nur schmarotzer diese finanzmärkte.

Da gehören aber auf der anderen Seite auch gierige und unverantwortliche Akteure dazu, hier: Politiker.

2 3

"über seine Verhältnisse gelebt"

Wo diese Beschwörungsformel gemurmelt wird, braucht man gar nicht mehr weiter lesen.

Gast: zetto
31.01.2012 12:35
3 1

Sehe nicht,

dass diese Strategie sehr erfolgreich war.
Die Menschen leben zwar wieder in Argentinien, aber der Ausblick ist düster.
Eigentum schaffen ist praktisch unmöglich.

10 7

Das Beste was ein seinem Volk gegenüber verantwortungvoller Politiker tun kann ist , die Schuldenzahlungen einzustellen.

Die Schulden Griechenland und anderer Konsorten sind sicherlich höher als dessen auslandsguthaben. Also kann nichts wirklich gepfändet werden.
Politikern muss das Wohlergehen des eigenen Volkes am Herzen liegen und nicht irgendwelche notleidenenden Geldgeber !
Wäre Österreich in so einer Lage müsste so ein Vorgehen ultimativ vom Souverän verlangt werden.
Die von den USA angeführten Spielregeln sind Spielregeln einer Geldmafia, die an den Krediten gut verdient.

Gast: Giftspritzer
31.01.2012 12:16
6 0

Hätte sie den IWF nicht ausbezahlt wären Militäraktionen die Folge gewesen

Wer etwas über den IWF oder auch die Weltbank wissen will sollte "Confessions of an EconomicHitman" oder eines der anderen Bücher ("Hoodwinked" wäre ebenfalls empfehlenswert) von John Perkins lesen!


Antworten kasnudeln
31.01.2012 13:04
0 0

Re: Hätte sie den IWF nicht ausbezahlt wären Militäraktionen die Folge gewesen

im Schatten der Globalisierung - Stiglitz. auch zu empfehlen.

da zeigt sich, dass der IWF seine Maßnahmen per copy

Dagobert
31.01.2012 12:06
15 1

IWF

Zitat:"Und 2002 gab der IWF sogar zu, im Fall Argentinien falsch agiert zu haben."

Frage:
In welchem Land, das der IWF in die Finger bekam, wurde die Bevölkerung NICHT ausgeblutet und verarmt und anstattdessen die Gläubiger bevorzugt?

Re: IWF

Wer sich Schulden aufnimmt, soll diese auch zurückzahlen!
Meine Empfehlung im Falle Griechenlands:
* weitgehende Privatisierungen
* radikale Senkung der Staatsausgaben, Pensionen, Beamtengehälter etc. mindestens halbieren
* Öffnung aller Auslandskonten und steuerliche Prüfung
* Modernisierung der Steuereintreibung und Steuersenkung
* Wenn nötig Laufzeit der Schulden verlängern - aber 100% Rückzahlung

Antworten Antworten periskop
01.02.2012 17:41
0 0

Re: Re: IWF

@Austrian Economist: Weil die EU so ähnlich denkt, rutschen die Griechen in die totale Verelendung ab, wobei die jährliche Neuverschuldung Griechenlands seit den von der EU verordneten "Sparmaßnahmen" jetzt viel größer ist als jemals zuvor!
Wie wollen Sie einem Nackerten in die Tasche greifen?

Re: Re: Re: IWF

Irrtum, was die Griechen bisher gemacht haben:
* keine Fortschritte bei der Steuereintreibung/Auslandsgelder der Griechen
*keine Privatisierungen
*keine Einsparungen beim Staat selbst/Beamte
*keine De-Regulierung/Befreiung der Wirtschaft
dafür haben sie Steuern erhöht, was absolutes Gift ist in einer Wirtschaftskrise


Antworten Antworten Antworten Antworten periskop
02.02.2012 08:35
1 1

Re: Re: Re: Re: IWF

Was die Griechen bisher gemacht haben:
*Bezüge der Staatsangestellten gekürzt.
*Renten gekürzt.
*Ein Heer von Arbeitslosen geschaffen.

Alles das hat die Kaufkraft der Griechen stark geschwächt, was die ohnedies schwache Wirtschaft schwer geschädigt hat. Um überhaupt überleben zu können, müssen die Griechen jetzt mehr neue Schulden machen als jemals zuvor. Ein Ende der Verelendung Griechenlands ist nicht in Sicht!


Antworten mecreant
31.01.2012 17:48
2 3

Re: IWF

"Wenn das alle täten, kollabierte das ganze System", sagt Anwalt Fernando Mantilla Serrano
- ob das wirklich so schlecht wäre?

1 0

Und was dann ?

Schon mal nachgedacht , dass zuerst alles Positive verschwindet und zum Neustart erstmal auf vieles Verzichtet werden muß? Und niemand weiss wie lange die Übergangsphase in der die Nachteile krass überwiegen dauert.
Und niemand garantiert, dass es nicht doch einige geheime Gewinnler gibt die alles daransetzen so eine Krise aus der sie ja Gewinn schöpfen, zu prolongieren ?
Kaputtmachen ist einfach.

gracilis
31.01.2012 11:45
7 1

Nicht auf Island vergessen

Leider wird wenig über Island berichtet, aber dehnen geht es jetzt hervorragend nach Staats- und Bankenpleite

Antworten Gast: toro
31.01.2012 12:33
4 1

Re: Nicht auf Island vergessen

Na geh, Märchenerzähler.
Zitat aus der NZZ vom November:
Die Kaufkraft der Isländerinnen und Isländer ist seit 2008 um 30% gesunken, die vor der Krise fast inexistente Arbeitslosigkeit ist von rekordhohen 8% auf 6% zurückgegangen. Täglich verlassen fünf Isländerinnen und Isländer die Insel; seit dem Finanzkollaps sind netto 8000 Personen ausgewandert.

Das ist hervorragend für Sie?

Antworten Antworten Gast: Wumpus
31.01.2012 13:32
3 2

Re: Re: Nicht auf Island vergessen

Die Kaufkraft der Pensionisten in Österreich ist in den letzten 10 Jahren um 20% gesunken und die Spirale nach unten geht munter weiter.

Antworten Antworten Antworten Gast: toro
31.01.2012 14:54
2 0

Re: Re: Re: Nicht auf Island vergessen

Was hat das mit dem Artikel zu tun?
Und wie kommen Sie auf die Zahlen?
Kaffeesud?
Bauchg'fühl?

cosinus
31.01.2012 11:38
1 0

Wer mehr über den IWF

wissen will, lese Naomi Kleins "Schock-Strategie". Man sieht die "Hilfe" dieser Organisation dann in einem anderen Licht.

 
1 2